Aufatmen in Weiding

Arbeitsplätze im Hochwald-Werk gerettet - wegen einer Visitenkarte

+
Die Arbeitsplätze im Hochwald-Werk in Weiding sind gerettet. innsalzach24.de hat mit dem Landtagsabgeordneten Günther Knoblauch darüber gesprochen.
  • schließen

Weiding/Polling – Die Arbeitsplätze im Hochwald-Werk in Weiding sind gerettet. innsalzach24.de hat mit dem Landtagsabgeordneten Günther Knoblauch (SPD) gesprochen, der maßgeblich daran beteiligt war.

"Es war eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit". Das sagt der Landtagsabgeordnete Günther Knoblauch auf Nachfrage von innsalzach24.de zu den Verhandlungen mit der Almil AG, aber auch mit Hochwald. Ihm - der seinerzeit Erster Bürgermeister der Kreisstadt Mühldorf am Inn war und heute Landtagsabgeordneter ist - sei es wichtig gewesen, hier tätig zu werden und keine Reden zu schwingen. Der Kontakt zu der Almil AG, die nun einen großen Teil der ehemaligen Hochwald-Beschäftigten übernimmt, sei über eine Visitenkarte entstanden, erklärt Günther Knoblauch.

"Sie haben mich angerufen"

Den Aussagen Günther Knoblauchs zufolge ist es so gewesen, dass er irgendwann eine Visitenkarte von sich jemanden von der Almil AG gegeben hat: Vom Empfänger kam schließlich irgendwann ein Anruf. Zu dieser Zeit war das Hochwald-Kind bereits in den Brunnen gefallen.

Bye, bye Bärenmarke?

So hätten die Gespräche zur Rettung der Arbeitsplätze im Hochwald-Werk, wo auch die Bärenmarke-Produkte hergestellt werden, begonnen, erklärt Günther Knoblauch. Ergebnis:

  • Der Ausgang ist zufriedenstellend.
  • Alle, der rund 240 ehemaligen Hochwald-Beschäftigten sind abgesichert.

Das teilt der Landtagsabgeordnete mit:

"Der Landtagsabgeordnete Günther Knoblauch (SPD), der die Firma Almil und das Hochwald-Werk zusammen gebracht hat, freut sich außerordentlich, dass es zu einer Einigung und einem positiven Ausgang kam: Dass es weitergeht im Hochwald-Werk mit dem Trockenmilchturm und Dosenmilch, ist ein großer Erfolg für die Angestellten und die familiären Milchbetriebe. Mein Dank gilt der Firma Almil und dabei insbesondere meinem Gesprächspartner für die Konstruktivität sowie Georg Schneider, Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), für die positive Zusammenarbeit. Es zeigt sich immer wieder: Wenn wir alle an einem Strang ziehen, dann klappen Dinge, die anfangs niemand erwartet. Wir brauchen unsere landwirtschaftlichen Familienbetriebe und wir brauchen Arbeitsplätze hier in der Region im ländlichen Raum."

(Pressemeldung Büro MdL Günther Knoblauch)

Lesen Sie auch: 

Es geht weiter im Werk in Weiding:Das hat so niemand erwartet.

Quelle: innsalzach24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser