In den frühen Morgenstunden

SEK-Einsatz in Rott: Mann randaliert mit Axt und bedroht Nachbarn

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Diese Bilder des Polizeieinsatzes schickte ein wasserburg24.de-Leser der Redaktion aus Rott am Inn.
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Rott am Inn - In den frühen Morgenstunden des Sonntags kam es in der Haager Straße zu einem großen Polizeieinsatz. Der Grund war ein Mann, der mit einer Axt randalierte und seine Nachbarn bedrohte.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Am Sonntagmorgen gegen 3 Uhr kam es zu einem SEK-Einsatz in Rott am Inn.
  • Ein Mann hatte in einem Mehrfamilienhaus mit einer Axt randaliert und seine Nachbarn bedroht.
  • Der Täter befand sich laut Polizei in einer psychischen Ausnahmesituation und wurde nach seiner Verhaftung in eine Klinik gebracht.
  • Die Ermittlungen der Polizei laufen weiterhin. Bekanntmachung der Polizei zu Ergbnissen wird es aber am Sonntag voraussichtlich nicht mehr geben.
  • Angaben einer Anwohnerin, dass der Mann nicht nur drohte, sondern versuche Menschen zu verletzen oder umzubringen konnte die Polizei nicht bestätigen.
  • Bereits am Freitagabend hatte in Edling ein Mann mit einer Machete für Aufregung gesorgt. Ebenfalls am Sonntagmorgen randalierte außerdem ein Betrunkener in Gabersee.

Update, 13.20 Uhr: Vernehmungen müssen abgeschlossen werden

"Zumindest heute werden wir zu diesem Fall der Öffentlichkeit nichts neues mehr mitteilen können", erklärte ein Beamter der Polizeiinspektion Wasserburg auf Nachfrage von wasserburg24.de, "Jetzt müssen erst einmal die Vernehmungen in aller Ruhe abgeschlossen werden."

Update, 9.45 Uhr: Versuchte der Mann, Nachbarn umzubringen?

Eine anonyme Frau, laut eigenen Angaben eine Anwohnerin, teilte der Redaktion von wasserburg24.de mit, dass der Mann versuchte, Menschen zu verletzen oder sogar umzubringen. Die Polizeiinspektion Wasserburg konnte dies jedoch nicht bestätigen: "Nach bisherigem Ermittlungsstand beschädigte er die Wohnungstüren der anderen Wohneinheiten und bedrohte die anderen Hausbewohner." Die Befragung von Zeugen sei jedoch noch nicht abgeschlossen. 

Update, 8.45 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Am Sonntagmorgen, gegen 3 Uhr, ging bei der Polizei die Mitteilung über einen randalierenden Bewohner in einem Mehrfamilienhaus in Rott am Inn ein. Der Bewohner ging mit einer Axt durch das Gebäude und beschädigte dabei die Wohnungstüren der anderen Wohneinheiten und bedrohte die anderen Hausbewohner.

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an, evakuierte die anderen Bewohner und umstellte das Haus. Ein Spezialeinsatzkommando nahm den Aggressor letztlich in dessen Wohnung fest. Der Mann der sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert. Die Aufarbeitung des Falles wird noch den Vormittag über andauern. Körperlich wurde niemand verletzt. Bis die Bewohner die traumatischen Erlebnisse verarbeitet haben, kann es aber dauern. Den Mann erwarten nun mehrere Anzeigen unter anderem wegen Bedrohung und Sachbeschädigung.

Pressemeldung Polizeiinspektion Wasserburg am Inn

Erstmeldung, 7.30 Uhr:

"Es besteht keine Gefahr mehr!", betonte ein Beamter der Polizeiinspektion Wasserburg am Inn gegenüber wasserburg24.de. Es habe einen Polizeieinsatz wegen einer mit einer Axt bewaffneten Person gegeben. Diese habe sich aber ausschließlich auf dem Grundstück eines Anwesens aufgehalten und nichts ins Ortsgebiet begeben. Der Einsatz laufe zwar noch, die Gefahr sei aber gebannt. Nähere Details könnten aber noch nicht bekannt gegeben werden. Eine ausführliche Pressemeldung soll in etwa einer Stunde folgen.

Laut unbestätigten Aussagen von Anwohnern gegenüber der Redaktion soll die Person mit der Axt randaliert haben. Sogar eine SEK-Einheit soll angerückt gewesen sein.

Bilder vom Großen Polizeieinsatz in Rott am Inn

Erst Ende Februar wurde die Gemeinde von einem brutalen Doppelmord erschüttert. Am Abend des 27. Februar war in einem Wohnhaus am Marktplatz ein Streit eskaliert, woraufhin der psychisch kranke Izzet S. (25) mutmaßlich zwei Menschen, Elisabeth G. (66) und Helmut H. (73), mit einem Messer brutal tötete. Der mutmaßliche Doppelmörder nahm sich nach seiner Verhaftung durch die Polizei in seinem Zimmer in der forensischen Klinik in Straubing selbst das Leben.

Erst am Freitag trieb außerdem ein junger Mann mit einer Machete am "Viehhauser Weiher" in Edling sein Unwesen. Er lief einem Badegast mit der Machete in der Hand hinterher und drohte ihm mit dem Tode. Die Polizei musste einschreiten.

hs

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Quelle: wasserburg24.de

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