Muttertag bleibt trendy

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Die Mütter der Region werden ganz unterschiedlich genannt
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Landkreis - Der zweite Sonntag im Mai ist traditionell der Muttertag. In der Region wird dieser ganz unterschiedlich gefeiert. Ebenso gibt es die kreativsten Kosenamen für Mütter.

In Deutschland wurde Muttertag zum ersten Mal 1923 begangen. Die grundsätzliche Idee sei in Amerika entstanden, sind sich Experten einig. Unterschiedliche Aktionen sollten auf die Sorgen und Rechte von Müttern aufmerksam machen.

1865 rief die Amerikanerin Ann-Maria Reeves Jarvis im frühen Jahr 1865 zu einem sogenannten Austausch-Treffen, genannt den „Mothers Friendships Day“ auf. Nach dem Tod von Reeves Jarvis setzte ihre Tochter die Treffen fort, und lud jährlich im Mai zu einem Gedenk-Muttertag. Alle Mütter wurden seither jährlich am zweiten Maisonntag gefeiert.

Immer mehr Fans des Gedenktages kamen hinzu, so verbreitete sich der Tag auf der ganzen Welt. In manchen Ländern mehr, andernorts deutlich weniger.

Der Rufname der Mütter

Verschiedene Versionen existieren, wie man die eigene Mutter nennt. Neben den allgemeinen Namensgebungen wie Mutter oder Mama werden immer mehr auch Verniedlichungen angewendet. Auch im Altlandkreis Wasserburg herumgefragt, geben die Kinder, ob jung oder alt, teils kreative Kosenamen für die eigene Mama zum Besten. Und liegen mit ihren Namensideen in etwa am Deutschlandtrend.

Jeder zweite in der Heimat nennt seine Mutter „Mama“.

Die weiteren 50 Prozent der Befragten teilen sich folgendermaßen auf:

  • 30 Prozent erklärten „Mutti“ zum besten Rufnahmen.
  • Mutter sagen 9 Prozent,
  • Mami lediglich 6 Prozent.
  • Beim Vornamen nennen 2 Prozent ihre Mütter.
  • Die restlichen 3 Prozent der Mütter werden von ihren Kindern ganz individuell genannt.

So kämen „Mutschgerl“ oder „Mum“ immer mehr in Umlauf.

Auch im Wasserburger Land kommen Kinder auf nette Ideen, wie Mama zwischendurch mal genannt werden könnte. Der kleine Louis erklärt, dass er seine Mama „Mamnam“ nenne, weil er sie einfach „zum Fressen gern“ hätte. Sissy hingegen schüttelt den Kopf und bleibt beim Klassiker „Mama“. Der 5-jährige Tom empfiehlt seinen Kindergartenfreunden, die Mutter doch beim Vornamen zu nennen, denn wenn man Mama rufe, würden sich so viele Frauen auf dem Spielplatz umdrehen.

Ganz egal, wie die Mütter in der Region genannt werden, gefeiert werden sie oft mit ganz persönlichen Geschenken oder Gedichten. So hat Sarah etwa mit einer Freundin gemeinsam eine eigene Backform getöpfert, dies stand bei einem Ferienprogramm zu Ostern in ihrer Gemeinde im Angebot. Am Samstag vor dem Muttertag wurde mit Hilfe dieser selbst getöpferten Form ein Muttertagskuchen gebacken.

Auch Karten mit besten Grüßen kommen bei den Müttern gut an. Über Jahrzehnte kommen so nette Aufmerksamkeiten zusammen, die es am Muttertag von den Lieben gab.

Hingegen nicht so in der Gunst der Mütter stehen Macho-Sprüche von pubertierenden Teenagern wie etwa „Mutter, mach die Tür zu, ich kann nicht sehen, wie du dich abschuftest“. Böses Foul und eventuell sogar ein Eigentor, doch am Muttertag ist oftmals alles "Unschöne" des Alltags wieder vergessen.

Quelle: rosenheim24.de

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