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Glatteis in Wasserburg

Rettungswagen rutscht in Tür von Heizkraftwerk

Wasserburg - Auch Wasserburg blieb vom Glatteis nicht verschont. Zwei verunfallte Rettungswagen und eine Eisschicht auf dem Kopfsteinpflaster - das passierte in der Stadt letzte Nacht.

Nach landkreisweiter Unwetterwarnung vor Blitzeis der höchsten Stufe erwischte es auch Wasserburg und Umgebung. Vor allem Verkehrsbereiche aus Pflaster/Kopfsteinpflaster waren mit einer sehr rutschigen Eisschicht überzogen. Rund um Mitternacht mieden Fußgänger in Wasserburg die gepflasterten Gehwege in der Altstadt und wichen auf Asphaltflächen aus. 

Rettungswagen kommen den Berg nicht mehr hinauf

In der Schustergasse kamen mehrere Fahrzeuge nicht mehr die Steigung Richtung Herrengasse hinauf und wurden von der Polizei über den Fußgängerbereich ausgeleitet. In Edling verunfallte ein Rettungswagen, der bei einer Anfahrt zu einem Herzinfarkt-Patienten in die Tür eines Heizkraftwerkes rutschte. Einem weiteren Einsatzfahrzeug erging es dann genau so, der Fahrer konnte aber einen Schneehaufen dämpfend nutzen.

Der Patient musste schließlich mit einem Tragetuch über Gelände zu einem abseits wartenden Rettungswagen abtransportiert werden, da die Wege auch zu Fuß unpassierbar waren. Verletzt wurde zum Glück niemand. In der Gemeinde Edling funktionierte das Alarmsystem des Bauhofs reibungslos und binnen kurzer Zeit war nach einer Alarmierung durch die Polizei ein Salzstreufahrzeug im Einsatz. 

In Wasserburg wurde die Schustergasse von einem Mitglied der Feuerwehr mit der Hand notdürftig gestreut, um eine komplette Sperrung der Färbergasse zu vermeiden.

Pressemeldung Polizeiinspektion Wasserburg

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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