DWD warnt vor Hochwasser in Mitteldeutschland

Wetterlage bleibt ungemütlich - Schnee taut ab

+
  • schließen
  • Markus Zwigl
    Markus Zwigl
    schließen

Landkreis - Der Wintereinbruch hat deutschen Straßen zum Wochenstart chaotische Zustände beschert. Nun taut der Schnee - Speziell in Mitteldeutschland droht Hochwasser. In unseren Regionen ist mit glatten Straßen zu rechnen. 

Der Winter ist da - und vielerorts in Deutschland geraten Autofahrer prompt ins Rutschen. Am Frankfurter Airport fallen zahlreiche Flüge aus. Der Flughafen Düsseldorf musste vorübergehend geschlossen werden.

Schnee und Straßenglätte haben in vielen Teilen Deutschlands zu Unfällen geführt und den Verkehr behindert. In der Nähe von Cuxhaven starb ein Mann bei einem Unfall. Mehrere Menschen verletzten sich, aber oft blieb es bei Blechschäden. So plötzlich und schnell der Wintereinbruch kam, so zügig ist alles auch wieder vorbei.

Update, Dienstag 12.12, 7.06 Uhr: Sturmböen und glatte Straßen

In der Region können oberhalb von 1.500 Metern immer noch Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 km/h und 85 km/h auftreten. Aufgrund des Regens taut der Schnee schnell ab. Autofahrer müssen wegen der niedrigen Temperaturen mit Glätte auf den Straßen rechnen.

In Restdeutschland warnt der DWD vor Hochwasser und steigenden Pegelständen.

Update, Montag 11.12, 7.06 Uhr: Warnung vor extremen Orkanböen

Nach dem vielen Schnee, gibt es nun die nächste Warnung des DWD. Speziell am Alpenrand darf man sich auf extreme Orkanen gefasst machen. 

Vor allem in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Rosenheim und auch Traunstein kann es in den kommenden Stunden richtig ungemütlich werden. Für das komplette Grenzgebiet zu Österreich gilt die amtliche Unwetterwarnung vor Orkanböen. Ab 1.500 Meter treten Sturmwinde mit Geschwindigkeiten zwischen 100 km/h und 130 km/h aus südlicher Richtung auf. 

In noch höheren Lagen muss sogar mit extremen Orkanböen mit Geschwindigkeiten über 140 km/h gerechnet werden.

Hinweis des DWD auf mögliche Gefahren: 

Es sind unter anderem verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können zum Beispiel entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien! Verlassen Sie nicht das Haus und suchen Sie sichere Räume auf! Stellen Sie Fahrzeuge nach Möglichkeit in die Garage!

Die Aussichten für die kommenden 24 Stunden:

Gegen Abend von Westen her Auflösung des Frostes. Abgesehen vom Südosten Windböen bis 60 km/h, in exponierten Lagen bis 75 km/h aus Südwest, auf den Gipfeln von Rhön, Fichtelgebirge und später auch Bayerwald schwere Sturmböen bis 100 km/h. In den Alpen bis in föhnanfällige Tal- und Passlagen schwere Sturmböen bis 100 km/h aus Süd, in den Hochlagen Orkanböen (Unwetter) bis 130, auf den höchsten Gipfeln extreme Orkanböen bis 160 km/h. 

Aus Westen Schneefall von 5 bis 10, in Staulagen der Rhön bis 15 cm in 6 Stunden. Vor allem im Bergland Schneeverwehungen. Südlich der Donau meist nur 1 bis 5 cm Schnee. Besonders im Süden mit geringer Wahrscheinlichkeit örtlich Glatteis durch gefrierenden Regen. Ab dem Abend bis Dienstag im Allgäu unter 800 m Tauwetter mit einem Niederschlagsdargebot zwischen 35 und 45 Liter pro Quadratmeter.

Auch Montag Orkanböen in den Alpen

In der Nacht zum Montag in den östlichen Mittelgebirgen oberhalb 800 m noch einmal 1 - 5 cm Schnee, im Bayerischen Wald bis 10, dort in Staulagen bis 20 cm. Von Westen her Windabschwächung. In der zweiten Nachthälfte in den Alpen noch teils bis in föhnanfällige Tal- und Passlagen Sturmböen um 80 km/h, auf den höchsten Gipfeln einzelne Orkanböen um 120 km/h.

Montag in den Alpen erneut bis in föhnanfällige Tal- und Passlagen schwere Sturmböen bis 100 km/h aus Süd, in den Hochlagen Orkanböen (Unwetter) bis 130, auf den höchsten Gipfeln extreme Orkanböen bis 160 km/h.

ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren

Es sind unter anderem verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können zum Beispiel entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!

mh/DWD

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser