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Fall in Waldkraiburg

Bedrohung einer Filialleiterin: So soll der Mann ferngehalten werden

  • Heinz Seutter
    VonHeinz Seutter
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Waldkraiburg - Ein syrischer Asylbewerber bedrohte im Laufe des Oktobers immer wieder eine Supermarkt-Filialleiterin. Nun sind die Behörden dabei, ihm entgegenzuwirken, einen Schritt weiter.

"Im Zusammenspiel der zuständigen Behörden konnten wir nun erreichen, dass der Mann den Landkreis, in dem er nun wohnt, nicht mehr verlassen darf", erklärte Stefan Sonntag, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. "Er war zuvor bereits von Waldkraiburg in einen Landkreis südlich von München verlegt worden." Dort habe er seine neue Unterkunft jedoch nicht bezogen und sei stattdessen immer wieder in Waldkraiburg aufgetaucht.

"Wir werden die Einhaltung dieser Auflage nun strengstens kontrollieren!", versprach Sonntag. "Sollte er noch einmal in Waldkraiburg auftauchen, wird er schnellstmöglich wieder zu seinem neuen Aufenthaltsort befördert." Zudem erfolge bei einem erstmaligen Verstoß eine Ordnungswidrigkeitsanzeige. Bei wiederholten Verstößen würde dann eine Straftat vorliegen. 

"Zu den angezeigten Tatvorwürfen laufen die Ermittlungen derzeit noch", so Sonntag weiter. Sobald diese abgeschlossen seien, würden die Ergebnisse der Staatsanwaltschaft für das weitere Vorgehen vorgelegt. "Unterdessen werden wir ein wachsames Auge auf den Mann haben", versprach Sonntag.

Vorfälle seit Anfang Oktober

Seit Anfang Oktober soll der Syrer eine Supermarkt-Filialleiterin in Angst und Schrecken versetzt haben. Am 6. Oktober hatte die Auszubildende des Marktes einen 19-Jährigen Syrer beim Klauen erwischt. Tags darauf soll dieser in der Filiale angerufen und sie bedroht haben. Die Chefin hatte daraufhin eine Anzeige wegen Diebstahls und Bedrohung erstattet. Wenige Tage später sei der Flüchtling erneut in den Supermarkt gekommen. Die Filialleiterin habe ihm Hausverbot erteilt.

Einige Tage darauf bemerkte die Chefin einen Wagen, der ihrem folgte. Auch der Auszubildenden sei jemand im Auto gefolgt. Sie haben den Flüchtling im Verdacht gehabt. Bei einer Raucherpause zwei Tage später seien dann zwei Männer mit einem Foto auf die Filialleiterin zugekommen. Sie hätten sie gewarnt, dass der Mann auf dem Bild ihr etwas antun soll. "Sie haben gesagt, sie wissen, wo ich wohne!". Sie habe sofort die Polizei gerufen.

Nun Sicherheitsdienst vor Ort und Kameras am Haus

Am 19. Oktober hätten dann mehrere Männer den Laden nach der Chefin ausgespäht und seien dann wieder abgezogen. Sofort sei die Polizei gerufen worden, habe drei Männer mitgenommen. Der Mann vom Foto sei entkommen. Im Supermarkt sei nun der ESD-Sicherheitsdienst vor Ort.

Die Filialleiterin lebt seitdem in Angst. Erst am 27. Oktober dann habe es in der Nacht gescheppert. Ein Auto sei weggefahren. Die Polizei sei vor Ort gewesen. Am Sonntag habe die 46-Jährige von einer Nachbarin erfahren, dass ein Auto in der Straße hin und her gefahren sei. Die Insassen würden auf die Beschreibung passen. Nun habe sie ihr Grundstück mit Kameras ausgestattet. 

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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