Fasching: Es wird wieder kontrolliert

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Oberbayern - Zur Faschingszeit gibt es wieder verstärkte Polizeikontrollen. Es gilt: Promillefrei Auto fahren und kein Schnaps für Jugendliche.

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“, lautet ein Leitspruch der Faschingsbegeisterten. Dieser ist in diesem Jahr erst am 9. März. Also viel Zeit zum Feiern und noch eine ganze Weile hin bis zur ganz „heißen Phase“ des diesjährigen Faschingstreibens. Die Veranstaltungskalender sind jetzt schon gefüllt mit Hinweisen zu entsprechenden Feierlichkeiten. Beliebte Anlässe, ausgelassen zu feiern, wobei der Alkohol oft doch auch in erheblichen Mengen fließt. So mancher „Narr“ vergisst darüber ganz, dass sein Nachhauseweg noch mit einer Autofahrt verbunden ist. Im Zeichen der Ausgelassenheit und unter Alkoholeinfluss werden die entstehenden Gefahren immer wieder unterschätzt. Fest steht aber, dass das Risiko eines Verkehrsunfalls parallel mit der „getankten Alkoholmenge“ steigt.

Was riskiert man mit einer Alkohol- oder Drogenfahrt?

- Schwere Unfälle mit drastischen Folgen

- Scherereien und Imageverlust durch Einbuße des Führerscheins

- Hohe Geld- oder gegebenenfalls gar Freiheitsstrafen

- Versicherungsschutz ist bei einem Unfall in Frage gestellt

- Hohe Schadensersatzforderungen für Unfallfolgen

- Verlust des Arbeitsplatzes

- Insgesamt sogar eine Existenzgefährdung

Deshalb wird die Polizei auch in diesem Jahr gerade während der „tollen Tage“ die Zahl der Alkohol- und Drogenkontrollen auf den Straßen verstärken.

Ohne Führerschein ist das ganze Jahr Aschermittwoch, also vorher schon dran denken, wie man nachher nach Hause kommt. Eine Fahrgemeinschaft mit nüchternem Fahrer schont Geldbeutel und Nerven. Wer nicht ohne Alkohol feiern möchte, ist mit öffentlichen Verkehrsmittel, Heimfahrservice oder Taxi gut beraten.

Jugendschutzbestimmungen gelten auch im Fasching

Nicht nur die Verkehrsteilnehmer wird die Polizei in der Faschingszeit besonders im Auge behalten, auch die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen werden ein Kontrollschwerpunkt sein. Der jeweilige Veranstalter ist dafür verantwortlich, dass kein Schnaps oder hochprozentige Mischungen an Minderjährige abgegeben werden. Ohne Begleitung eines Erziehungsberechtigten oder -beauftragten dürfen Jugendliche unter 16 Jahren Faschingsbälle und dergleichen nicht besuchen. Für die 16- bis 18-Jährigen ist ohne entsprechende Begleitung um 24 Uhr Schluss.

Auch die Polizei hat nichts gegen ein ausgelassenes Faschingstreiben – vorausgesetzt die Rahmenbedingungen werden beachtet. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit ihren zugehörigen Dienststellen wünscht eine unfallfreie und lustige närrische Zeit 2011.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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