Trotz schlechter Umfragewerte

Ude verspricht Bundes-SPD Rückenwind aus Bayern

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Christian Ude glaubt an ein gutes Wahlergebnis.

Augsburg - Trotz schlechter Umfragewerte rechnet der bayerische SPD-Spitzenkandidat Christian Ude weiterhin damit, Ministerpräsident Horst Seehofer ablösen zu können.

 „Die CSU gewinnt triumphal die Umfragen und wir ganz bescheiden die Wahl“, sagte Ude am Samstag in Augsburg. Dort findet am Sonntag der Bundesparteitag der SPD statt, bei dem das Programm für die Bundestagswahl am 22. September beschlossen werden soll. Die Landtagswahl ist am 15. September. Laut Umfragen liegt die CSU hier bei bis zu 48 Prozent, Udes SPD nur bei rund 20 Prozent. Damit scheint eine absolute Mehrheit für die CSU möglich zu sein.

Ude erhofft sich von dem Treffen, an dem rund 600 Delegierte teilnehmen, neuen Schwung auch für seinen Wahlkampf. Die SPD will in Augsburg unter anderem einen Mindestlohn von 8,50 Euro, eine Solidarrente von 850 Euro und einen Spitzensteuersatz von 49 Prozent beschließen. „Die bayerische SPD freut sich natürlich, dass der Bundesparteitag wieder einmal in Bayern stattfindet“, sagte Ude. Das Ergebnis aus Bayern werde eine enorme Rolle spielen in der Woche bis zur Bundestagswahl. Die Erfahrungen im Wahlkampf seien anders als die Umfragen zeigten. „So viel Resonanz und so viel Zustimmung hatten wir in Bayern seit langem nicht“, sagte Ude.

Diese Wahlen stehen bis Ende 2014 an

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Auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück betonte, er habe bei Veranstaltungen in Bayern, etwa beim Politischen Aschermittwoch in Vilshofen, viel positive Resonanz erfahren. Nicht alles, was in der medialen Käseglocke in Berlin angenommen werde, müsse außerhalb Berlins auch den Realitäten entsprechen, betonte der 66-Jährige.

dpa

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