Gleich nach Entlassung aus Wasserburger Klink

Psychisch Kranker verletzt Polizistin schwer im Gesicht

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Wasserburg - Ein psychisch kranker Mann aus dem Landkreis Mühldorf sorgte am Donnerstagnachmittag für einen Polizeieinsatz. Dabei attackierte er eine Polizistin und verletzte sie schwer.

Am Donnerstag, gegen 14.45 Uhr, forderte der Rettungsdienst eine Polizeistreife zur Unterstützung in die Krankenhausstraße an, da sich dort eine Person mittels einer Rasiermesserklinge Schnittwunden zugefügt hatte und sehr aggressiv wirkte.

Gegenüber den beiden Polizeibeamten gab der blutüberströmte Mann an, er habe versucht, sich die Pulsadern aufschneiden. Da er eine Versorgung seiner Wunden ablehnte und auch gegen die Beamten äußerst aggressiv auftrat, beschloss man, ihn in Gewahrsam zu nehmen und zwangsweise einer ärztlichen Behandlung zuzuführen und in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen.

Polizistin im Gesicht verletzt

Hierbei leistete der unter Alkoholeinfluss stehende 30-jährige Mann aus dem Landkreis Mühldorf heftigen Widerstand und verletzte dabei eine 25-jährige Polizeibeamtin so schwer im Gesicht, dass sie sich in Behandlung eines Arztes und eines Augenarztes begeben musste und durch ihre Verletzung bis auf weiteres dienstunfähig sein wird.

Erst mit Unterstützung von zwei weiteren Streifenbesatzungen war es möglich, den Mann zu überwältigen. Während der Auseinandersetzung wurde er mehrmals von Krampfanfällen heimgesucht und erlitt letztendlich ebenfalls leichte Verletzungen.

Nach seiner Versorgung im Klinikum Wasserburg wurde er in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Es stellte sich heraus, dass er erst unmittelbar zuvor aus diesem entlassen worden war.

Pressemeldung Polizeiinspektion Wasserburg

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen oder Selbstmordversuche, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depression leiden, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

Quelle: wasserburg24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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