Landgericht spricht Urteil

Verbrannte Leiche am Feringasee: Lebensgefährte "hat mit zwei Frauen gespielt"

+
Der 33-jährige Angeklagte wird vor Prozessbeginn in den Verhandlungssaal geführt. Der 33-jährige Geschäftsmann hatte seine Lebensgefährtin im Streit im gemeinsamen Münchner Reihenhaus erdrosselt, ihre Leiche dann im Keller deponiert und danach am Feringasee verbrannt.
  • schließen

München - Am 11. September wurde am Feringasee die verkohlte Leiche der 35-jährigen Beatrice F. gefunden. Am Montag wurde der ihr Lebensgefährte Konstantin V. zu lebenslanger Haft verurteilt. 

Am Montag, 11. September, wurde bei Mäharbeiten am Rand des Parkplatzes 4 am Feringasee die Leiche einer zunächst unbekannten Person aufgefunden. Offensichtlich war der Leichnam in Brand gesteckt worden, er war stark verkohlt, sodass eine Identifizierung zunächst nicht möglich war. Bei der im Institut für Rechtsmedizin durchgeführten Obduktion, konnte jedoch festgestellt werden, dass es sich um die Leiche einer Frau handelt. Die weiteren Untersuchungen und Ermittlungen ergaben schließlich, dass es sich um den Leichnam einer 35-jährigen Münchnerin, die aus Sachsen stammt, handelt.

Nachdem Konstantin V. seine Freundin bei der Münchner Polizei als vermisst gemeldet hatte, fiel der Verdacht schnell auf ihn selbst zurück: Der Mann machte widersprüchliche Aussagen bei der Polizei und wirkte seltsam kühl und gefasst. Forensiker sicherten Blutspuren im Haus und im Auto des Verdächtigen. Auch ein Leichenspürhund soll im Keller der Paares angeschlagen haben.

Leiche am Feringasee bei München entdeckt

Wie die angeklagte Tat genau abgelaufen sein soll, darüber war im Prozess lange gestritten worden. Laut Konstantin V. hatte es sich um „ein schreckliches Unglück“ gehandelt. Klar ist, dass Beatrice F. erwürgt wurde. Die 35-Jährige war an jenem Tag früher von einer Dienstreise zurückgekehrt., wie unser Partnerportal tz.de berichtet. Als V.’s Geliebte Margareta R. an der Haustür in Bogenhausen klingelte, kam es zu einem verhängnisvollen Streit zwischen dem Angeklagten und Beatrice F. Dieser Streit endete mit einem Mord. Entgegen ersten Vermutungen führte nicht seine Freundin, sondern der Angeklagte ein Doppelleben. 

Wie unser Partnerportal tz.de. berichtete wollte der Angeklagte nach Überzeugung der Kammer ein neues Leben mit seiner Geliebten anfangen. „Er hat mit dem Feuer, er hat mit zwei Frauen gespielt", sagte der Vorsitzende Richter Michael Höhne. Der Angeklagte muss auch aufgrund der Schwere der Schuld lebenslang in Haft. 

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT