zwischen Mühldorf und Waldkraiburg im Mai 2016

Prozess nach tödlichem Unfall auf St2352: Urteil gefallen

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Mühldorf - Ein 84-jähriger Mann starb im Mai 2016, als ein BMW-Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit in den Gegenverkehr krachte. Das Schöffengericht verurteilte nun den Unfallverursacher zu einer Bewährungsstrafe.

Im Frühjahr 2016 war ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Mühldorf mit gut 140 Sachen auf der St2352 zwischen Mühldorf und Waldkraiburg unterwegs. Die Geschwindigkeit ist dort üblicherweise auf 80 begrenzt, an besagtem Tag waren es sogar nur 60 km/h - da ein Mähfahrzeug auf besagter Strecke eingesetzt wurde. Hinter diesem Fahrzeug hatte sich ein Stau gebildet.

Der 20-Jährige wurde vom Stauende hinter einer Kurve überrascht, war gezwungen, eine Vollbremsung hinzulegen - doch das Anti-Blockier-System (ABS) habe versagt, berichtet der Mühldorfer Anzeiger. Er schlitterte frontal in den Gegenverkehr, ein 84-Jähriger verunglückte tödlich. Bereits seit August musste er sich deshalb vor Gericht verantworten.

"Hätte das ABS funktioniert, wäre der Unfall so nicht passiert.", führt ein Verkehrsgutachter, laut Mühldorfer Anzeiger, vor Gericht aus. Da die Tat "jugendtypische Züge" aufweise, der Angeklagte selbst schwere Verletzungen davongetragen habe und zudem seinen Arbeitsplatz verloren habe, entschied das Gericht letztlich auf Bewährungsstrafe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, so der Mühldorfer Anzeiger abschließend.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf ovb-heimatzeitungen.de oder in Ihrem Mühldorfer Anzeiger.

Quelle: innsalzach24.de

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