Unfall in München an Neujahr

Vier Kinder wollen Böller vor Wind schützen - dann passiert das Drama

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München - Drama am Neujahrsmittag in München-Pasing: In der Richard-Riemerschmid-Allee wurden vier Kinder durch einen einzigen Böller verletzt.

Montagmittag zündeten vier Kinder bei Pasing-Obermenzing einen anscheinend ungeprüften Silvesterböller, so die Münchner Feuerwehr auf ihrer Facebook-Seite. Alle vier erlitten dabei ein Knalltrauma, sowie Verletzungen an den Händen. 

Die vier Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren wollten im Innenhof eines Gebäudekomplexes ihre noch übrigen Böller zünden. Dabei handelte es sich um ein Geschwisterpärchen und dessen Freunde. Einer von ihnen hatte noch einen anscheinend ungeprüften Böller. Sie stellten sich im Kreis auf, um diesen vom Wind zu schützen. Dabei hielten sie ihre Hände vor den Feuerwerkskörper. Einer der Buben zündete den Böller und dieser explodierte sofort. 

Alle vier erlitten dabei ein Knalltrauma und Verbrennungen an den Händen. Ein Bub zog sich Verbrennungen im Brustbereich zu. Sie wurden vor Ort durch das Notarztteam Großhadern, sowie den Rettungswagenbesatzungen von Berufsfeuerwehr, der Aicher Ambulanz und des Roten Kreuzes versorgt. Die Kinder sowie die unter Schock stehende Mutter des Geschwisterpaares wurden zur weiteren Behandlung in Münchner Kliniken gebracht.

Schrecklicher Silvesterunfall in Fischbachau

Nicht so gut fing das Jahr für eine junge Familie aus Baden-Württemberg an, die den Jahreswechsel in Fischbachau verbrachte. Beim Schauen und Schießen der Silvesterraketen wurde die 6-jährige Tochter von einem Raketen-Irrläufer im Gesicht getroffen. Die explodierende Rakete verursachte schwere Verletzungen und Verbrennungen im Gesicht des Mädchens.

mh/Feuerwehr München

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa/Montage

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