Umstrittener Zugspitzlauf nicht bis zum Gipfel

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Die dramatischen Szenen aus dem Vorjahr

Garmisch-Partenkirchen - Ein Jahr nach zwei Todesfällen startet heute Morgen der umstrittene Zugspitzlauf trotz Temperatursturz - allerdings nicht bis zum Gipfel.

Der Veranstalter hat kurzfristig entscheiden, dass das starker Schneefälle für die ursprünglich vorgesehene Route auf die 2962 Meter hohe Zugspitze zu schlecht ist und hat die Strecke verkürzt. Der Extrem-Berglauf führt nicht zum Gipfel, sondern über eine Alternativroute auf die 1714 Meter hohe Grubigalm bei Lermoos in Tirol. Auf dem Zugspitzgipfel liege der Schnee bis zu 60 Zentimeter hoch, zudem sei es dort um minus vier Grad kalt, sagte ein Sprecher der Veranstalter. Deshalb sei die Tour zu gefährlich.

Mehr als 400 Läufer haben für den Extrem-Berglauf gemeldet. Sie müssen nun „nur“ gut 700 Höhenmeter überwinden, statt wie ursprünglich geplant mehr als 2000 Höhenmeter.

Im vergangenen Jahr waren zwei Läufer an Unterkühlung und Erschöpfung gestorben. Ihrer soll am Start mit einer Schweigeminute gedacht werden. Der Veranstalter hat einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung erhalten, gegen den er Widerspruch eingelegt hat.

dpa/red-ro24-/ir

Quelle: rosenheim24.de

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