Auf welche weiterführende Schule soll mein Kind?

Übertritt: Nach der Grundschule ins Abenteuer

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Landkreis - An den Grundschulen in der Region werden am Montag die Übertrittszeugnisse vergeben. Für viele Schüler entscheidet sich, ob sie aufs Gymnasium oder auf eine Mittelschule wechseln.

In der vierten Jahrgangsstufe der Grundschule gilt für die Schüler: Auf welche weiterführende Schule möchte ich gehen, und für welche Schulart reichen die Noten? Am Montag wurden die Übertrittszeugnisse vergeben.

Als äußerst beliebt gilt seit geraumer Zeit der Übertritt an eine Realschule. „Hier geht es um viele praktische Details, die meinem Kind gut tun und später sogar alle Türen offen halten, egal ob weiter zur Schule zu gehen oder mit guter Realschulausbildung in einen Ausbildungsberuf zu starten“, heißt es von vielen Eltern, die ihre Kinder trotz enorm guten Notendurchschnitt und der Befähigung, ein Gymnasium zu besuchen, lieber auf die Realschule schicken. Die Meinungen gehen deutlich auseinander.

Hier die Notendurchschnitte samt Möglichkeiten: 

Bis zur Durchschnittsnote 2,33 ist ein Schüler für das Gymnasium geeignet und kann ohne Probeunterricht nach der 4. Klasse übertreten.

Ab der Durchschnittsnote 2,66 und schlechter muss jeder Schüler, der das Gymnasium besuchen möchte, an einer dreitägigen Aufnahmeprüfung teilnehmen. Für den Besuch des Probeunterrichts werden keine bestimmten Noten vorausgesetzt.

Bis zur Durchschnittsnote 2,66 ist ein Schüler für die Realschule geeignet und kann ohne Probeunterricht nach der 4. Klasse übertreten.

Ab der Durchschnittsnote 3,00 und schlechter muss jeder Schüler, der die Realschule besuchen möchte, an einem dreitägigen Probeunterricht teilnehmen.

Für den Besuch des Probeunterrichts werden keine bestimmten Noten vorausgesetzt.

Es werden die Fächer Mathematik, Deutsch sowie Heimat- und Sachkundeunterricht gewertet und zu einem Notendurchschnitt berechnet. All diejenigen Schülerinnen und Schüler, die nicht auf Gymnasium oder Realschule wechseln, bleiben zunächst auf der Mittelschule, können sich nachfolgend entscheiden, dort den sogenannten M-Zug zu besuchen.

Quelle: rosenheim24.de

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