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Ex-Ministerpräsident von Sachsen

Kurt Biedenkopf zieht von Übersee nach Dresden zurück

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Sachsens Ministerpräsident a.D. Kurt Biedenkopf und seine Ehefrau Ingrid im August 2017.

Übersee/Dresden - Sachsens Ex-Ministerpräsident Kurt Biedenkopf zieht es nach sechs Jahren doch wieder zurück in seine Heimat.

Sachsens ehemaliger Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (88) zieht mit seiner Frau Ingrid nach Dresden zurück. Wie die Süddeutsche Zeitung (SZ) am Samstag berichtet, haben sie ihr Haus in Übersee verkauft. Im Sommer sollen demnach die Umzugswagen nach Dresden rollen, wo Biedenkopf von 1990 bis 2002 Sachsens erster Ministerpräsident nach dem Mauerfall war.

"Wir haben dort wunderbare Bibliotheken, Museen, Konzerte, die Oper. Alles direkt vor der Tür", begründete Biedenkopf den Umzug im Interview mit der SZ. "Außerdem waren die vergangenen Jahre dort geprägt durch Zufriedenheit mit dem Erreichten, vielleicht die letzten fünf Jahre weniger", fügte er hinzu. Sachsen sei noch nicht so offen für andere Dinge, wie es sein sollte. "Das funktioniert im Westen besser." Ob er dort wieder "mitmachen" wolle, wisse er jedoch noch nicht, sagte Biedenkopf. Er müsse auf sein Alter und das seiner Frau achten. "Wenn der Herrgott es gut meint, werden es noch zehn Jahre sein oder zwölf."

Das Haus von Kurt Biedenkopf in Übersee am Chiemsee.

Die Biedenkopfs waren im Jahr 2012 nach Übersee gezogen, dies hatte damals für einiges Aufsehen in Sachsen gesorgt. "Meine Frau wollte neben dem Haus am Chiemsee keinen zweiten Haushalt mehr führen", erklärte Biedenkopf damals gegenüber der Bild-Zeitung. Ingrid Biedenkopf bezeichnete das Haus in Übersee als "unser Paradies". Der Ex-Ministerpräsident brachte darin unter anderem seine Bibliothek, die über zwei Stockwerke einnimmt, eine Uhrensammlung, eine Bastelstube und eine Märklin-Eisenbahn unter. Auch nach dem Umzug nach Bayern war das Paar noch häufig in der sächsischen Hauptstadt zu Gast, zum Beispiel beim Semperopernball. Wie die Sächsische Zeitung berichtet, hatten die Biedenkopfs bereits 2015 eine Wohnung im ehemaligen Dresdner Wasserwerk Saloppe gekauft. Die Fertigstellung war ursprünglich für 2016 geplant.

hs mit Material der dpa

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