Großeinsatz wegen "Knallgeräuschen" am Sonntag in Trostberg

Jugendliche gehen mit Flaschen und Schreckschusspistole aufeinander los 

+
Am Abend des Ostersonntag hat es eine tätliche Auseinandersetzung in Trostberg gegeben.
  • schließen
  • Kai Ingmar Link
    Kai Ingmar Link
    schließen

Trostberg - Am Abend des Ostersonntag hat es eine tätliche Auseinandersetzung in der Innenstadt gegeben. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot aus.

UPDATE, 10.25 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Am Sonntag, 1. April gegen 20.15 Uhr, wurde der Polizei über Notruf eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Alten Pallinger Straße in Trostberg mitgeteilt. Durch den Mitteiler wurden mehrere Knallgeräusche wahrgenommen. Im Zuge der polizeilichen Erstabklärungen vor Ort wurde festgestellt, dass es zu mehreren Körperverletzungsdelikten zwischen insgesamt sieben Personen kam. Bei der Auseinandersetzung wurden zerbrochene Glasflaschen und eine Schreckschusspistole eingesetzt. Drei Personen wurden leicht verletzt. 

Einige beteiligte Personen entfernten sich vor Eintreffen der Polizei von der Örtlichkeit. Mit Unterstützung der umliegenden Dienststellen konnten die Beteiligten im Zuge der polizeilichen Fahndungsmaßnahmen im Stadtgebiet Trostberg festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Die in Trostberg wohnhaften Beschuldigten sind zwischen 14 und 28 Jahre alt. Bei vier der beteiligten Personen handelt es sich um Asylbewerber. 

Es wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem, wegen gefährlicher Körperverletzung und einem Verstoß nach dem Waffengesetz eingeleitet. Die weiteren, umfangreichen Ermittlungen werden von der Polizeiinspektion Trostberg geführt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Trostberg

UPDATE, Montag 7.30 Uhr: Zerbrochene Flaschen und Schreckschusspistole gefunden

Gegen 20.15 Uhr kam es in der Alten Pallinger Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen insgesamt sieben Personen. Mehrere Personen meldeten der Polizei Knallgeräusche, bestätigt ein Sprecher der Polizeiinspektion Trostberg auf Anfrage von chiemgau24.de. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot aus, fand zerbrochene Flaschen und eine Schreckschusspistole vor. Mehrere der beteiligten Personen flüchteten bei Eintreffen der Beamten, konnten jedoch wenig später festgenommen werden. 

Es wurden drei Personen bei der Auseinandersetzung leicht verletzt, alle Beteiligten seien zwischen 14 und 28 Jahre alt, bei vier der sieben handele es sich um Asylbewerber.

amj

Erstmeldung:

Laut ersten Informationen von vor Ort rückten die Polizei und der Rettungsdienst am Abend des Ostersonntag mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften in die Alte-Pallinger-Straße zum Penny-Parkplatz aus. Die Polizei, die den Einsatzort komplett abriegelte, wollte aus ermittlungstaktischen Gründen aber noch keine Angaben gegenüber der Presse machen. Dies erfolgt in einer Pressemitteilung. Gerüchte über einen möglichen Schusswechsel können somit vorerst nicht bestätigt werden. 

Vermutlich handelte es sich um eine gewalttätige Auseinandersetzung unter mehreren Personen. Hierbei sollen zwei bis drei Personen leicht verletzt worden sein. Diese wurden durch das BRK ins Krankenhaus verbracht.

Da die Gefahrenlage beim Eingang der Meldung nicht klar war, rückte die Polizei mit einem Großaufgebot an. Das BRK war mit zwei Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen und dem Einsatzleiter Rettungsdienst am Ort des Geschehens.

FDL/BeMi

Quelle: chiemgau24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.

Die Redaktion

Live: Top-Artikel unserer Leser