Beleidigt und bespuckt

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Trostberg - Als ein Verletzter aus dem Krankenhaus flüchtete, fahndete die Polizei nach ihm. Als die Beamten den Mann fanden, geriet die Situation aber schnell außer Kontrolle.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde eine Schlägerei in der Trostberger Altstadt mitgeteilt. Die eintreffenden Polizeibeamten stellen jedoch fest, dass ein 42-jähriger Mann lediglich auf Grund seiner starken Alkoholisierung gestürzt war und sich hierbei im Gesicht verletzte. Er wurde in das Krankenhaus Trostberg verbracht. Hier ließ er sich nur widerwillig behandeln und verschwand gegen den Rat des Arztes aus der Notaufnahme. Da der Herr nur mit einem Hemd und einer Jeans bekleidet war, suchte die Polizei mit vier Streifen nach dem Mann. Eine halbe Stunde später konnte er etwa einen Kilometer entfernt vom Krankenhaus angetroffen werden. Als er jedoch die Polizei sah, lief er über ein Feld davon. Er konnte kurz darauf gestoppt werden. Der Mann war nicht von seinem Vorhaben, zu Fuß durch das Schneetreiben nach Hause zu stapfen, abzubringen, obwohl er nicht in Bayern wohnhaft ist.

Aus diesem Grund wurde ihm der Gewahrsam erklärt - er sollte in der beheizten Zelle ausgenüchtert werden. Damit war er keinesfalls einverstanden und der Mann wehrte sich gegen das Verbringen ins Polizeiauto. Auf dem Weg zur Dienststelle wurden die Beamten unentwegt aufs Übelste beleidigt. Einem Beamten spuckte der Mann sogar ins Gesicht. In der Dienststelle dann wurde ein freiwilliger Alkotest durchgeführt - dieser ergab einen Wert von über zwei Promille. Der Mann wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung angezeigt.

Pressemeldung Polizei Trostberg

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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