Drei Schwerverletzte auf St2057 bei Wessobrunn

Horror-Crash: 51-Jähriger bezahlt Vorfahrtsfehler mit seinem Leben

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Wessobrunn/Weilheim-Schongau - Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Dienstagabend im Gemeindebereich von Wessobrunn ereignet. Dabei kam ein Autofahrer ums Leben.

Update 10 Uhr: Pressemitteilung der Polizei

Ein 51-jähriger Kroate befuhr die Kreisstraße WM8 aus Richtung Forster Berg und wollte an der Einmündung in die Staatsstraße 2057 vermutlich nach links in Richtung Wessobrunn abbiegen. Beim Abbiegevorgang übersah er einen Kleinbus, welcher sich von links auf der vorfahrtberechtigten Staatsstraße näherte und von einer 36-jährigen Wessobrunnerin gesteuert wurde. 

Der Kleintransporter prallte mit der Front in die Fahrerseite des Pkws. Der Pkw-Fahrer wurde dabei getötet. Im Auto befand sich ein Beifahrer, welcher schwer verletzt wurde. Auch die Lenkerin des Kleintransporters und ihre Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Alle Verletzten wurden ins Krankenhaus Weilheim gebracht. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf ca. 20.000 Euro. 

Bei der Unfallaufnahme waren sechs Streifen der Polizeiinspektion Weilheim eingesetzt. Außerdem waren die Feuerwehren Weilheim, Forst und Wessobrunn, sowie ein Rettungswagen und die Straßenmeisterei eingebunden. Ein Gutachter wurde auf Anweisung der Staatsanwaltschaft mit einem unfallanalytischen und einem technischen Gutachten beauftragt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Erstmeldung 7.40 Uhr:

Am Dienstagabend ereignete sich auf einer Staatsstraße nahe Wessobrunn südlich des Ammersees ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Autofahrer bezahlte dabei einen Vorfahrtsfehler mit seinem Leben. Laut ersten Angaben der Polizei gegenüber unserem Partnerportal merkur.de übersah ein Autofahrer bei der Einmündung zur St2057 ein aus Wessobrunn kommenden Kleinbus. Es kam zur Kollission. Insgesamt wurden hierbei drei Personen schwer verletzt, der Unfallverursacher erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. 

Tödlicher Unfall auf St2057 bei Wessobrunn am Dienstag

Rund 50 Einsatzkräfte waren vor Ort. Ein Gutachter wurde durch die Staatsanwaltschaft mit der Ursachenforschung beauftragt. Die Vollsperrung sollte noch bis Mitternacht andauern. Eine großräumige Umleitung wurde eingerichtet. Zu Alter und Herkunft der Opfer konnte die Polizei noch nichts sagen.

mh/Bartl

Quelle: rosenheim24.de

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