Tödlicher Familienstreit: Schütze war Jäger

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Rettenbach - Erste Erkenntnisse im tödlichen Familienstreit von Rettenbach: Der Rentner, der erst die Lebensgefährtin seines Bruders und dann sich selbst erschossen hat, war ausgebildeter Jäger.

Zwei Tage nach dem tödlichen Familienstreit im schwäbischen Rettenbach (Landkreis Günzburg) hat die Polizei am Montag die Ermittlungen fortgesetzt. Als ausgebildeter Jäger sei der 57-jährige Rentner, der am Samstag im Garten seines nebenan wohnenden Bruders dessen 51-jährige Lebensgefährtin und anschließend sich selbst erschoss, zum Waffenbesitz berechtigt gewesen.

Die Tatwaffe war bei den Leichen gefunden worden. Laut Zeugenaussagen sollen insgesamt vier Schüsse gefallen sein. Nähere Aufschlüsse über die genauen Umstände der Tat erhoffen sich die Beamten von einer Obduktion der Toten am Montag.

Wie die Polizei weiter mitteilte, sollen sich der 15-jährige Sohn der Frau und deren Lebensgefährte während des Verbrechens auf dem Anwesen aufgehalten, die Tat jedoch nicht gesehen haben. Hintergrund der Bluttat ist vermutlich ein seit längerem andauernder Streit in der Familie. Worum es dabei ging, war zunächst nicht bekannt. Der 57- Jährige hinterlässt den Angaben zufolge Frau und zwei Kinder.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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