Schatzsuche: Wer schnappt sich die Millionen?

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Ebbs - In einem Waldstück sollen circa fünf Millionen Euro vergraben sein. Ein Rosenheimer Finanzberater veruntreute das Geld und soll es anschließend dort versteckt haben. Die geschädigte Bank setzte nun einen hohen Finderlohn aus.

Wie heute.atberichtet, sollen in einem Tiroler Wald circa fünf Millionen Euro versteckt sein. Aber erstmal zu den Fakten:

Der ehemalige Finanzberater Augustin G. aus Rosenheim wurde 2002 zu sechs Jahren Haft verurteilt. Er soll ungefähr fünf Millionen Euro von verschiedenen Kundenkonten abgezweigt haben. Es wird vermutet, dass der 50-jährige das Geld anschließend in einem Waldstück nähe Ebbs vergraben hat. Vor Gericht behauptete er allerdings, dass ihm die italienische Mafia die fünf Millionen abgenommen habe. Vor zwei Jahren wurde Augustin G. wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Bank beauftragte einen Privatdetektiv namens Harry W. aus München, der den Mann verfolgen sollte. Dieser ließ verlauten, dass er den 50-jährigen dabei beobachtet habe, wie er mit einer Taschenlampe in dem Waldstück auf die Suche ging. Aber es wird noch kurioser.

Einige Tage später soll Augustin G. einen Gläubiger 100.000 in vermoderten 500 Euroscheinen ausgezahlt haben. Für das geschädigte Geldinstitut steht damit fest, dass die Millionen noch irgendwo im Wald liegen müssen. Daher gaben sie einen stattlichen Finderlohn aus. Wer das Geld findet, erhält einen Finderlohn in Höhe von 660.000 Euro.

www.heute.at

Quelle: rosenheim24.de

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