Tierische Rettungsaktion in Kolbermoor

"Um das Leben des Esels gekämpft": Feuerwehr befreit Tier aus Traktorreifen

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Kolbermoor - Einen tierischen Rettungseinsatz hatte am Montag (27. April) die Kolbermoorer Feuerwehr zu absolvieren. Ein Esel hatte sich in einem Traktorreifen verfangen. 

Nervenaufreibende Stunden dauerte am Montag (27. April) ein Rettungseinsatz für die Kolbermoorer Floriansjünger. Gegen 10 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einer Tierrettung in die Schlarbhofener Straße alarmiert. Ein Esel hatte sich in einem Traktorreifen verfangen.


Der Esel konnte mit vereinten Kräften glücklicherweise rasch aus dem Reifen befreit werden, wie die Kolbermoorer Feuerwehr auf ihrer Homepage beschreibt. Da der Esel vermutlich schon mehrere Stunden mit dem Kopf voraus in dem Reifen steckte, war er zu schwach um noch selbst aufzustehen. Darum rückten die Floriansjünger nicht ab, sondern halfen weiter, das Tier zu stützen. 

Zehn Feuerwehrler halfen Esel auf die Beine - und retteten so sein Leben

Der Esel hatte aufgrund seines stundenlanges Kampfes gegen den Traktorreifen einen sehr schwachen Kreislauf - es wurde "buchstäblich um das Leben des Esels gekämpft", so die Feuerwehr weiter. Eine Tierärztin versuchte durch Medikamentengabe, den sehr schwachen Kreislauf des Tieres in Schwung zu bringen.


Mehrere Versuche scheiterten. Doch niemand gab den Esel auf. Mit Hilfe eines Feuerwehr-Schlauchs und einer Rundschlinge in Verbindung mit Muskelkraft von zehn Feuerwehrmännern konnte das Tier endlich auf die Beine gestellt werden. Anfangs war der Esel noch sehr wacklig auf den Beinen und musste weiterhin gestützt werden. Schließlich stabilisierte sich der Zustand des Esels soweit, dass sogar schon eigene Gehversuche von dem Esel unternommen wurden.

Einsatz dauerte vier Stunden

Da die Tierärztin empfahl, den Esel stehend in die Tierklinik zu transportieren, wurde das Großtierrettungsgeschirr an die Einsatzstelle gebracht. Dieses wurde anschließend kurzerhand in einen einfachen Transportanhänger so eingebaut, dass der Esel mit Unterstützung des Geschirrs stehend transportiert werden konnte.

Nachdem das geschwächte Tier in den Anhänger geführt und entsprechend „angeschnallt“ wurde, konnten die Feuerwehrler die Einsatzstelle nach ca. vier Stunden wieder verlassen.

mh/Feuerwehr Kolbermoor

Quelle: mangfall24.de

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