Verkauf in der Privatwohnung

5000 Euro für Teppiche gezahlt - Betrug!

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Rosenheim - Eigentlich wollten die Verkäufer 30.000 Euro für zwei Teppiche haben. Ein Rosenheimer handelte sie auf 5000 Euro herunter - machte aber trotzdem ein schlechtes Geschäft!

In der letzten Woche veräußerten zwei bislang unbekannte männliche Täter, augenscheinlich südländischer Herkunft, an eine Privatperson in Rosenheim zwei Teppiche. Angeblich wären diese 30.000 Euro wert. Nachdem die Verkäufer sich dann auf 5.000 Euro herunterhandeln ließen, verblieben die Teppiche in der Wohnung des Geschädigten und die Verkäufer fuhren diesen dann zu seiner Bank, dort sollte er das Geld holen.

Die beiden Verkäufer setzten den Interessenten jedoch unter Zeitdruck und gaukelten ihm vor, dass sie angeblich noch den Flieger in die Türkei erreichen müssten. Nach Abholung des Geldes wurde der Kaufinteressent dann durch die Verkäufer wieder in die Nähe seiner Wohnung gebracht und abgesetzt.

Ohne eine Quittung auszustellen wurden die 5.000 Euro von den beiden Tätern entgegengenommen. Später stellte sich heraus, dass die beiden Teppiche maximal 800 Euro wert sind.

Beim Fahrzeug der Verkäufer handelte es sich um einen Mercedes Benz (vermutlich ein Coupé), dunkelbeige, mit Darmstätter oder Dortmunder Kennzeichen.

So werden die Täter beschrieben:

Die Täter sollen ca. 60 und 40 Jahre alt gewesen sein. Der Ältere hatte schwarze kurze Haare, war ca. 1,75 m groß, dunkelbraune Augen, trug eine helle Jacke und eine silberne Seidenkrawatte. Beide Täter sprachen Deutsch.

Noch ein Fall in Rosenheim

Ein noch weiterer Fall eines „mobilen Teppichverkaufes“, der jedoch ohne Erfolg war, wurde der Polizei Rosenheim am Montag mitgeteilt. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Rosenheim unter der Nummer 08031 / 200-2000 entgegen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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