Teenie muss nach Prügel-Attacke blechen

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Wasserburg/München - Vor dem Oberlandesgericht hat sich eine 16-Jährige verantworten müssen. Im Mai 2013 schlug sie auf dem Frühlingsfest eine Sozialpädagogin krankenhausreif.

Vor dem Münchner Oberlandesgericht stand am Mittwoch die Berufungsverhandlung wegen eines Prügelvorfalls vom Mai 2013 an. Die damals 47-jährige Sozialpädagogin Andrea H. wurde auf dem Wasserburger Frühlingsfest von einer 15-jährigen Mazedonierin aus dem Landkreis Rosenheim brutal attackiert.

Nun einigten sich die Parteien vor Gericht auf einen Vergleich, wie die "Bild" berichtet.

Angriff auf dem Weg zur Toilette

Die mittlerweile 16 Jahre alte Jugendliche schlug Andrea H. (49) am Tatabend heftig ins Gesicht, dabei ging das Opfer bewusstlos zu Boden und erlitt eine Nasenbeinfraktur, Gehirnerschütterung und ein HWS-Trauma. "Ich bin zur Toilette gegangen, da passierte es", erklärte die Sozialpädagogin vor dem Oberlandesgericht.

Grundlos soll sie von der Jugendlichen attackiert worden sein. Das Mädchen soll sie noch vor der Attacke mit den Worten "was schaust du so blöd" angesprochen haben.

Einigung auf Vergleich

Andrea H. verklagte die Familie der 16-Jährigen auf Schmerzensgeld. "Die will 6000 Euro, die Hure, weil sie Operation machen muss wegen Nase", schrieb die Jugendliche nach der Tat in sozialen Netzwerken.

Ganz so viel bekommt Andrea H. nicht. Vor Gericht einigte sie sich mit der Familie auf 4769 Euro.

hy/redro24

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Picture Alliance / dpa

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