"Es hätte auffallen müssen"

TechnoSan-Prozess: Kritik am Landratsamt

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München/Neuötting - Im TechnoSan-Prozess wurde erneut Kritik an den Behörden laut. Eine der Angeklagten sprach von "Unzulänglichkeiten in erheblichem Maße".

Wie bereits berichtet, war schon am ersten Verhandlungstag des TechnoSan-Prozesses Kritik an den Behörden laut geworden. "Wenn die Behörden auf die Anlage gekommen wären und sich das genau angeschaut hätten, hätten sie merken müssen, dass da was nicht in Ordnung ist", sagte etwa der frühere Betriebsleiter von TechnoSan, und auch der Hauptangeklagte, der Geschäftsführer der Firma, übte Kritik an den Behörden.

Am zweiten Verhandlungstag schlossen sich die beiden Mitangeklagten, der einstige stellvertretende Betriebsleiter von TechnoSan und eine Geologin, dieser Einschätzung an. Wie der Alt-Neuöttinger Anzeiger berichtet, sagte der frühere stellvertretende Betriebsleiter, er habe den zuständigen Mitarbeiter des Landratsamtes immer nur mit dem Auto über das TechnoSan-Areal fahren, allerdings nie aussteigen sehen.

Die 37-Jährige Geologin, die selbst bestreitet, von den Vorfällen gewusst zu haben, sprach von "Unzulänglichkeiten in erheblichem Maße", berichtet der Alt-Neuöttinger Anzeiger. Außerdem sagte die Geologin, "es hätte auffallen müssen" und "das kann ich bis heute nicht verstehen", meldet die Zeitung.

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © re/dpa

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