Tausende Zuschauer beim Traunsteiner Georgi-Ritt

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Traunstein - Mehrere tausend Zuschauer haben am Ostermontag trotz schlechten Wetters den traditionellen Georgi-Ritt in Traunstein besucht. **Mit Videos**

Rund 400 Pferde mit bunten Bändern in den Mähnen nahmen mit ihren Reitern an dem Festzug teil, der von der Traunsteiner Altstadt zum Ettendorfer Kircherl führte. Die Veranstaltung gilt als eine der schönsten und größten Pferdewallfahrten in Altbayern.

Weitere Fotos vom Georgi-Ritt

Der Heilige Georg gilt als Schutzpatron der Reiter und Ritter, aber auch des Viehs. Die Bauern erbaten früher am Georgi-Tag vom Pfarrer den Segen gegen Viehseuchen und für die Rösser. Damals stellten die Landwirte auch ihre Pferde für die Ritte um die Kirche zur Verfügung. Heute sind es meist Sportreiter, die an den festlichen Umritten teilnehmen.

Georgi-Ritt in Traunstein

Der Georgi-Ritt soll Glück und Segen für Ross und Reiter bringen. Früher waren die Ritte auch ein geselliges Ereignis. Nach Predigt und Weihe ging es in die Gasthäuser. Oft wurde auch Pferdehandel getrieben.

Mit dem Georgiritt verbunden ist der Schwertertanz, dessen historische Wurzeln bis ins Jahr 1530 zurückreichen. Der Tanz symbolisiert den Sieg des Frühlings über den Winter. Aufgeführt wurde er um 9.30 Uhr am Stadtplatz in Traunstein.

Schwertertanz

Dieser Schwerttanz wird an jedem Ostermontag von 17 Traunsteiner Schwerttänzern, sieben Landsknechten sowie acht Trommlern und Pfeiferlbuam aufgeführt, die bekannte Hebefigur, bei der der Hauptmann als Symbol des Frühlings über den Winter auf einer mit den Schwertern gebildeten Plattform in die Höhe gehoben wird.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Max Karpf

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