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Tajik-Rallye

Mit deutschem Bier über den Pamir-Highway

Thomas (links) und Michael haben wohl bald den Zielort erreicht
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Thomas (links) und Michael haben wohl bald den Zielort erreicht

Polling - Das Ziel in Duschanbe rückt immer näher. Thomas und Michael sind inzwischen auf dem Pamir-Highway unterwegs. Mit dabei: eine Melone, deutsches Bier und ein weiteres Team.

Zahlreiche Teams befinden sich mittlerweile in der Nähe von Duschanbe, Hauptstadt Tadschikistans und zugleich Zielort der Tajik-Rallye. Auch Thomas Fürfanger und Michael Nicklbauer aus Polling haben bereits ein gutes Stück auf dem Pamir-Highway zurückgelegt. Kein Wunder, immerhin haben sich die beiden am Wochenende in Kasachstan mit ordentlich Proviant versorgt.

"Nachdem wir in Schymkent erstmal ein paar Einheimischen ausgedeutscht haben, dass wir einen Supermarkt suchen, wo wir mit Kreditkarte bezahlen können, haben wir endlich wieder deutsches Bier im Gepäck", schreibt Thomas in einer SMS an die Heimat. Auch danach hielt die Glückssträhne der Pollinger an. Nach einer Nacht auf dem Feld ging es weiter Richtung kirgisischer Grenze. "Da war's ziemlich lässig", berichtet Thomas. "Die Grenzer haben uns gleich die Hände geschüttelt und nach einem lustigen Gespräch haben sie uns sogar noch eine Melone geschenkt."

Bei den Autopapieren gab's dann zwar Probleme. Aber wie es der Zufall wollte, wartete in der Schlange an der Grenze eine junge Frau, die perfekt Deutsch sprach. "Die war aus Frankfurt, auf dem Weg zu Verwandten. Die hat dann die Dolmetscherin gemacht und dann war das kein Problem."

Zwei Dreitausender zum Auftakt

Mit deutschem Bier und einer Melone ging es nach der kirgisischen Grenze ins Gebirge. Nach zwei Dreitausendern, die der Panda zum Teil im zweiten Gang erklommen hat, erreichten Thomas und Michael den Togtogul-Stausee. "Da haben wir uns dann nach einer fünftägigen Waschpause endlich wieder mal baden können", berichtet Thomas. Auch die Kleidung haben die beiden Pollinger gleich noch gewaschen - immerhin lag das schwerste Teilstück der Rallye noch vor ihnen.

Weil sie dort auch eine Internetverbindung hatten, sahen Thomas und Michael, dass das Team "Ostdeutsche Windhunde" ganz in ihrer Nähe war. Kurzerhand schlossen sie sich zusammen und fuhren weiter Richtung Osch - auch wenn der Seat Arosa der "Windhunde" in höheren Lagen arg zu kämpfen hatte. Direkt an der Einmündung zum Pamir machten sie halt. "Da haben wir gemeinsam am Fluss gecampt. Da, auf 2500 Metern, ist es jetzt wirklich schon richtig zapfig. Gut, dass wir eine Art Vorzelt dabei haben, das wir zwischen den zwei Zelten aufgespannt haben. Dann war es schon zum Aushalten!"

Noch 399 Kilometer bis zum Ziel

Am Pamir gab's sogar eine zufällige rallyeübergreifende Begegnung. Die beiden Pollinger und die Windhunde trafen auf drei Engländer und einen Österreicher, die an der Mongolen-Rallye teilnehmen. Von denen haben sie erfahren, dass ein Stück des Pamir-Highways aufgrund eines Erdrutsches gesperrt ist und sie einen zweitägigen Umweg über den Wachankorridor fahren müssen. Kurzerhand mussten sich Thomas und Michael davon verabschieden, dass sie in Osch auf das Team "Zentralasiatischer Steppeniltis" warten. Außerdem mussten sie sich von den "Ostdeutschen Windhunden" trennen, die aus gesundheitlichen Gründen eine Pause einlegen mussten. Lange waren die Pollinger aber nicht alleine unterwegs. Seit gestern fahren sie gemeinsam mit dem Team "Blauroter Eichkater" Richtung Ziel.

Laut GPS-Tracking hat das Team "Blauroter Eichkater" inzwischen (Stand Dienstag, 15.30 Uhr) Dekh in Tadschikistan erreicht. Über den Pamir-Highway sind es nur noch 399 Kilometer bis Duschanbe.

Wir halten Sie weiter über die Tour von Thomas und Michael auf dem Laufenden!

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