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Nach Aufnahmestopp für Ausländer in Essen

Tafeln in der Region: "Das kommt für uns nicht in Frage!"

Rosenheim/Landkreis - Die Ankündigung der Tafel in Essen, keine Berechtigungskarten für Ausländer mehr ausgeben zu wollen, hat deutschlandweit für Schlagzeilen gesorgt. Doch wie sieht es eigentlich bei den Tafeln in Rosenheim und Umgebung aus?

Wie das Oberbayerische Volksblatt am Montag berichtet, sind sich die rund 15 Anlaufstellen in Stadt und Landkreis einig: Ein Aufnahmestopp für Ausländer soll es dort nicht geben. "Es reicht für alle", sagten die Helfer der Zeitung. Der Tenor ist eindeutig: "Das kommt nicht in Frage, für uns sind alle Menschen gleich."

Nennenswerte Schwierigkeiten mit Ausländern sind den Mitarbeitern nicht bekannt. Alleine in Rosenheim in der Westermayerstraße sind laut Schätzungen der Helfer gut die Hälfte der rund 100 bis 130 Kunden, die jeden Donnerstag in der Schlange stehen, Ausländer oder Flüchtlinge. Schlechtes Benehmen, was manchmal vorkomme, habe nichts mehr der Herkunft zu tun, sagte Tafel-Leiterin Elisabeth Bartl dem OVB. Lediglich einige Stammkunden seien nach der Flüchtlingswelle weggeblieben. "Sie sagten, dass sie sich nicht mit Flüchtlingen in eine Reihe stellen", so Bartl weiter. Laut OVB sind auch in Prien, Bad Endorf und Bad Aibling keine schwerwiegenden Probleme bekannt.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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