Sudelfeld: Junge Union unterstützt Modernisierung

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Der Kreisvorstand der Jungen Union informierte sich am Sudelfeld über die Ausbaupläne des Skigebiets.

Rosenheim - Die Junge Union im Landkreis unterstützt den Ausbau des Skigebiets Sudelfeld. Kreisvorsitzender Florian Gerthner sieht in der Modernisierung eine große Chance.

Die Junge Union im Landkreis (JU) unterstützt den Ausbau des Skigebiets Sudelfeld. Anlässlich der aktuellen Diskussion über eine Klage gegen die Modernisierungsmaßnahmen erklärte Kreisvorsitzender Florian Gerthner, dass der Wintertourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig in der Region ist, der zukunftsfähig erhalten werden muss. Aus diesem Grund sieht die JU eine nachhaltige und umweltverträgliche Modernisierung des Sudelfelds als Leuchtturmprojekt an, dass vielen Hotels und Gasstätten in der Region einen Schub geben wird.

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Bereits im Herbst 2012 haben die Jungpolitiker aus dem gesamten Landkreis Rosenheim bei einem Vororttermin die Ausbaupläne und deren Einbettung in die Landschaft begutachtet. Im Anschluss hat sich der Kreisvorstand einstimmig für eine Unterstützung der Ausbaupläne ausgesprochen. Die Junge Union betont, dass ihnen der Erhalt von wohnortnahen Wintersportmöglichkeiten ein großes Anliegen ist.

Hierzu müssen wir uns dem Wettbewerb, insbesondere mit Tirol, stellen und unser Wintersportangebot mit modernen Liftanlagen und garantierter Schneesicherheit auf das Qualitätsniveau des 21. Jahrhunderts heben, so JU Kreischef Gerthner. Wir sehen die neuen Sessellifte und den geplanten Speichersee auch als Chance an, die Tourismussaison am Sudelfeld auf den Sommer auszudehnen. So könnte ein neues Naherholungsgebiet, das für Familien aus der Region leicht und barrierefrei erreichbar ist, entstehen.

Besonders interessiert sich die Junge Union für die Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit der geplanten Maßnahmen. Wie der Kreisvorsitzende des AK Umweltsicherung und Landesentwicklung der CSU, Peter Mayer, erklärte, sei in dieser Hinsicht das vorgelegte Konzept vorbildlich. Der Stausee ist am höchsten Punkt geplant, sodass durch das natürliche Gefälle eine besonders energiesparende Beschneiung der Pisten möglich wird. Auch ist eine Beschneiung von Skipisten aus ökologischen Gründen nicht zwangsläufig negativ, da eine dauerhafte geschlossene Schneedecke die Alm- und Feuchtwiesen vor der Einwirkung der Skifahrer schützt.

Ebenfalls positiv bewertet wird, dass das Skigebiet Sudelfeld mit der BOB von München aus mit dem ÖPNV bestens erreichbar ist und außerdem Autofahrer aus der Region bei einem Erhalt sich zusätzliche Kilometer nach Österreich sparen. Rechnet man diese in die Energiebilanz ein, so könnten allein mit den Gästen eines Winters die Skipisten 20 Jahre beschneit werden.

Pressemitteilung Junge Union Rosenheim-Land

Quelle: rosenheim24.de

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