Nürnberg

Studenten paddeln mit Betonbooten

+
Studenten der Universität der Bundeswehr München nehmen mit ihrem Betonkanu "Volle Pulle" auf dem Großen Dutzendteich in Nürnberg an der 14. Betonkanu-Regatta teil.

Nürnberg - Mit Betonbooten, die auf eine ganz bestimmte Weise konstruiert sind, haben am Samstag in Nürnberg rund 120 meist studentische Teams um die Wette gepaddelt.

Der ungewöhnliche Wettbewerb wurde bereits zum 14. Mal ausgetragen - alle zwei Jahre treten Berufsschüler und Studenten der Betontechnik gegeneinander an. Insgesamt nahmen heuer rund 1000 junge Menschen an der Veranstaltung teil. „Die bringen die Boote mit, die sie in den letzten drei, vier Monaten zusammen mit ihren Professoren und Ausbildern gebaut haben“, erläuterte Kotzan.

Im Wettbewerb selbst gibt es dann zwei unterschiedliche Klassen: Die Rennboote, die normalen Kanus ähneln und mit Stechpaddeln gesteuert werden. Und die sogenannte offene Klasse: „Das sind Fantasieboote, da geht es darum, wer die verrückteste Idee hat“, schilderte Kotzan. So habe es schon einen nachgebauten VW-Bus oder einen Schaufelradbagger gegeben.

Damit Betonboote schwimmen, müssen sie auf eine bestimmte Art konstruiert werden - nur wenn sie mehr Verdrängung haben als Eigengewicht, bleiben sie an der Wasseroberfläche. Immer wieder kommt es vor, dass einzelne Boote bei dem Wettbewerb auch kentern - da sie aber zudem Auftriebskörper haben, gehen sie nicht richtig unter.

dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser