Viel Arbeit für die Polizei

Zwei Rosen, aber drei Frauen: Polizei musste kommen

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Rosenheim - "Rosenheim heißt Rosenheim, weil Kolbermoor schon vergeben war", behauptete Komiker Django Asül mal. Dass Rosen aber auch eine Kolbermoorerin ansprechen, zeigt dieser Fall:

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in Rosenheim zu mehreren Körperverletzungsdelikten im Innenstadtbereich sowie im Aicherpark. Leider war auch diesmal der übermäßige Alkoholgenuss eine Triebfeder für die körperliche Gewalt.

Rosenkrieg auch ohne den Bachelor

Bei einer dieser Straftaten waren der Anlass zwei Rosen, die zwei Gästen der Lokalität geschenkt wurden. Diese gefielen einer 27-jährigen Kolbermoorerin so gut, dass sie diese kurzerhand an sich nahm.

Als die rechtmäßigen Besitzerinnen der Rosen dies bemerkten, sprachen sie die Dame an und forderten diese zurück. Daraufhin wurde die Dame renitent und ging auf die beiden Frauen los. Um schlimmeres zu verhindern, versuchten ein Angestellter des Hauses und ein Gast dies zu unterbinden.

 Nun mischten sich die beiden Begleiterinnen der Rosendiebin ein und gingen auf die Schlichter los. Einer der beiden Männer wurde dabei an beiden Armen zerkratzt.Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung gegen beiden Parteien, da auch die Damen aus Kolbermoor Anzeige erstatten wollten.

Einsatz von Pfefferspray vor Disco

Nach Mitternacht wurde die Polizei zu einer Diskothek im Hofbräukomplex gerufen. Anlass war der Einsatz von Pfefferspray der vermutlich durch einen Türsteher eingesetzt wurde, da abgewiesene betrunkene Gäste vehement Einlass forderten.

Die Maßnahme war jedoch unverhältnismäßig, da es sich nur um einen verbalen Streit handelte. Der Verursacher muss jetzt mit einem Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung rechnen.

Volle Ausnüchterungszellen

Aufgrund des hohen Alkoholgenusses hatten mehrere männliche Personen erhebliche Probleme sich auf den Füßen zu halten. Zu ihrem eigenen Schutz durften sie die Nacht bei der Polizei in den Ausnüchterungszellen verbringen.

 Die Kapazität der Zellen wurde durch die Anzahl der Insassen ausgereizt.Die Kosten für die Übernachtung wird den Personen natürlich in Rechnung gestellt.

Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser