Streckensperrung: Zug prallt auf Schienenwagen

Bad Endorf - Der Zusammenstoß eines Regionalzugs mit einem Schienen-Transportwagen hat am Freitagabend eine mehrstündige Sperrung der Zugstrecke zwischen Rosenheim und Salzburg verursacht.

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt, wie die Bundespolizei in Rosenheim mitteilte. Bauarbeiter der Bahn hatten nach Arbeiten mit einem Schneidbrenner Sauerstoffflaschen auf den Schienen-Handwagen geladen, um die Flaschen zu einem Fahrzeug in der Nähe zu bringen. Dabei gingen sie offenbar davon aus, dass die Strecke noch immer gesperrt sei. Der herannahende Zug erfasste den Transportwagen jedoch und schleuderte ihn vom Gleis.

Der Zusammenstoß beschädigte die Lok des Regionalzugs so schwer, dass sie nicht weiterfahren konnte. Eine Ersatzlok musste den Zug abschleppen. Sowohl die Bauarbeiter als auch die rund 250 Fahrgäste des Regionalzugs und der Lokführer blieben bei dem Zusammenstoß unverletzt. Neben der Bundespolizei kamen auch Notfallmanager der Deutschen Bahn zur Unfallstelle. Die Bahnstrecke musste während der Aufräumarbeiten für etwa zwei Stunden komplett gesperrt werden. Danach gab die Bahn den Zugverkehr zunächst in Richtung Rosenheim und am späten Abend dann auch in Richtung Salzburg wieder frei. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, war zunächst nicht bekannt, die Bundespolizei in Rosenheim ermittelt.

dpa

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