Hochgiftige Tiere in Privatwohnung gehalten

Starnberger (18) nach Schlangenbiss in Lebensgefahr

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Starnberg - Ein 18-Jähriger wurde von einer hochgiftigen Schlange gebissen und schwebt in Lebensgefahr.

Neun zum Teil hochgiftige Schlangen hielt ein 18-Jähriger in einer Wohnung in einem Starnberger Mehrfamilienhaus, in dem laut Mietvertrag nicht einmal Hunden und Katzen erlaubt sind. 

Ale eine der Schlangen den jungen Mann beißt, kann er gerade noch selbst einen Notruf absetzten, wie sz.de berichtet. Den Sanitätern ist der Ernst der Lage zum Glück sofort klar, ein Toxikologe und ein Reptilienexperte werden umgehend mit dem Hubschrauber eingeflogen.

Selbst der Experte der Feuerwehr hat so einen großen und gefährlichen Schlangenzoo noch nicht gesehen. Zwei Afrikanische Speikobras, fünf Lanzenottern, eine Königspython und eine Madagaskarboa werden entdeckt. 

Der junge Mann wurde mit dem Helikopter in eine Münchner Klink gebracht, er schwebt immer noch in Lebensgefahr. Die Schlangen wurden in der Reptilienauffangstation in München untergebracht.

Gerüchte um Giftschlange bei Grassau

Im Juni 2017 brodelte in Grassau die Gerüchteküche: Angeblich war ein Junge von einer hochgifitigen Schlange gebissen worden. Tatsächlich handelte es sich bei Schlange aber um eine relativ harmloses Exemplar.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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