Ruderdrama am Starnberger See:

Suche nach 13-Jährigem wird fortgesetzt

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Starnberg - Mit Hubschraubern, Kameras und Sonargeräten sucht ein Großaufgebot nach einem 13-Jährigen. Der Junge ist beim Rudern vermutlich in den Starnberger See gefallen.

Was ist mit dem 13-jährigen Schüler aus München passiert? Der Junge war am Sonntagabend mit einem Ruderboot auf dem Starnberger See unterwegs. Als die Kollegen seines Ruderclubs, dem MRC 1880 München, wenig später am vereinbarten Treffpunkt zusammenkommen, fehlt der Schüler. Sein Boot wurde kurz darauf verlassen am Seeufer gefunden.

Was ist beim Training passiert? Ist der Junge aus dem Boot gefallen und untergegangen? Sofort starteten Polizei und Wasserwacht einen Großeinsatz mit über 100 Einsatzkräften und 15 Booten. Doch die Suche blieb bis jetzt erfolglos. Stündlich schwinden die Hoffnungen, den 13-Jährigen noch lebend zu finden. Der Starnberger See, der bis zu 50 Meter tief ist, ist aktuell noch bitterkalt und dürfte eine Temperatur von lediglich etwa 5 bis 7 Grad aufweisen. "Das ist eine Tragödie", sagte Clubchef Eler von Bockelmann der tz und verriet auch, dass die Familie des Schülers derzeit von einem Kriseninterventionsteam betreut wird.

Doch Aufgeben kommt für die Retter nicht in Frage. Am Montag wurden von der Bereitschaftspolizei Sonargeräte und ein Hubschrauber zur Suche herangezogen, am Dienstag sollen auch Kameras zum Einsatz kommen. Vor allem die Größe des Suchgebiets erschwert die Bemühungen der Retter erheblich. Das berichtet der Bayerische Rundfunk. Dass der Starnberger See unerbittlich sein kann, zeigt ein Unfall vor fünf Jahren. Damals stürzte ein angetrunkener Segler ins Wasser. Er wurde bis heute nicht gefunden.

tz/BR/mw

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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