Brunner eröffnet Apfelmarkt in Bad Feilnbach

Brunner: "Apfelmarkt steht für Qualität"

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
(v.l.) Kreisrat Sebastian Friesinger, Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und der stellvertretende Landrat Josef Huber
  • schließen

Bad Feilnbach - Auch in diesem Jahr öffnet der traditionelle Apfelmarkt wieder seine Türen und Tore für Freunde des regionalen Streuobsts. Staatsminister Brunner eröffnete den Markt am Freitag.

Zusammen mit dem Bürgermeister der Gemeinde Bad Feilnbach, Hans Hofer und dem stellvertretenden Landrat Josef Huber, eröffnete der Bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, am Freitag den traditionellen Apfelmarkt.

Brunner mahnte in seiner kurzen Festrede die anwesenden Besucher und Vertreter der regionalen Landwirtschaft zur Demut. "Die Erträge aus der Natur sind nicht selbstverständlich," erklärte der Staatsminister am Freitag. Sowohl der erhaltene "Segen von Oben" als auch die Fachkompetenz der einzeln Erzeuger führten zu einer unvergleichlichen Vielfalt und hohen Qualität in den Anbaugebieten rund um Bad Feilnbach. Sowohl für die Einheimischen als auch die Gäste in der Region steige dadurch der Wohnwert deutlich, was zu einem Hand-in-Hand von Verbrauchern und Erzeugern in der Vergangenheit geführt habe, so Helmut Brunner. Trotz der höheren Produktionskosten aufgrund der im internationalen Vergleich geringeren Betriebsgröße, könne dieses Modell jedoch nur funktionieren, wenn eine dauerhafte, gegenseitige Würdigung und Anerkennung stattfinde, so der Ernährungsminister.

Als Lieblingsobst der Deutschen bezeichnete Helmut Brunner die Frucht, die zum 23. Mal im Zentrum des Marktes in Bad Feilnbach steht. Insgesamt 25 Kilogramm oder umgerechnet 140 Äpfel konsumiere jeder Staatsbürger pro Jahr, so Brunner. Insgesamt 1.250 verschiedene Apfelsorten gäbe es dabei in Bayern. Die ungefähr 6.400 Hektar Streuobstwiesen lieferten dabei nicht nur die begehrten Früchte, sondern tragen ihren Teil zu einer abwechslungsreichen Landschaft mit ihrer großen Vielfalt an unterschiedlichen Tieren und Pflanzen bei, so Brunner weiter. Aufgrund der reduzierten Wirtschaftlichkeit und der fehlenden Mechanisierung bei der Ernte in diesem Bereich, sei dort eine nachhaltige Unterstützung nötig. Bayern müsse deshalb verstärkt auf Qualität statt Masse setzen, ein Grundsatz der beim Apfelmarkt in Bad Feilnbach besonders hervorsteche, betonte Brunner. Die hohe Qualität der heimischen Produkte müsse in den Regalen im Laden schon von Weitem erkennbar sein, wenn der Verbraucher die Zusammenhänge dann noch selbst erkannt habe, sei er auch bereit einen höheren Preis dafür zu bezahlen, so Brunner abschließend.

Im Anschluss an die kurze Eröffnungsrede überzeugte sich der Minister persönlich von der Qualität der auf dem Apfelmarkt angebotenen Produkte. Bei einem Rundgang auf dem Gelände gab es schließlich viel zu verkosten und zu entdecken.

Bilder von der Eröffnung des Apfelmarkt am Freitag

Bilder von der Eröffnung am Freitag

Der Apfelmarkt in Bad Feilnbach ist noch bis Sonntag, den 12. Oktober geöffnet. Die Buden und Zelte laden die Besucher ab 10 Uhr zur Verköstigung und zum Verweilen ein. Am kompletten Wochenende sorgen unterschiedliche Musikgruppen für die stimmungsvolle Untermalung auf dem Gelände und in den Festzelten. Eine genaue Übersicht des Programms finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Bad Feilnbach. Am Wochenende zahlen Besucher 3 Euro Eintritt, erhalten dabei eine Tasche mit Kostproben. Am Abend schließt das Gelände gegen 22 Uhr.

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser