Lichter für den Frieden in Soyen

Nach Brandanschlag: 350 Menschen setzten ein Zeichen

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Lichter für den Frieden: 350 Menschen kamen vorbei und zeigten, dass Soyen eine hilfsbereite Gemeinde ist

Soyen - Ein Zeichen für den Frieden und gegen Brandstiftung. Der Asylhelferkreis aus Soyen initiierte ein Treffen vor dem Rathaus. 350 Bürger kamen mit ihrem Friedenslicht.

"So viele Menschen und so viel Engagement", zeigte sich Bürgermeister Karl Fischberger begeistert. 350 Menschen kamen mit Lichtern vor das Rathaus. Verschiedene Generationen waren da.

Lichter als Friedenszeichen in Soyen

Da kam beispielsweise die kleine Emma, die sich mit einer Laterne und warm eingepackt der Gruppe anschloss, die vor dem Soyener Rathaus mit Kerzen ein stilles Zeichen setzten. Viele Familien mit Kindern, viele junge und ältere Menschen kamen zum Rathaus und hatten ein Licht, eine Kerze oder eine Laterne dabei.

"Ich finde es sehr schlimm, dass manche Menschen keinen Frieden wollen", zeigt sich Lucia betroffen von dem Brandanschlag in Soyen. Der gleichen Meinung ist ein alt eingesessener Soyener Bürger, dem es auch ein Bedürfnis war, hier zu sein. "Man kann unterschiedlicher Meinung sein, aber so eine Brandstiftung ist wirklich allerhand", so der Mann.

Asylkreis hatte spontane Idee  

Nach dem Brandanschlag auf die Container-Module in Soyen am Wochenende hält die Fassungslosigkeit über diese Tat noch immer an.

Der Asylhelferkreis und die Gemeinde lassen sich nicht davon abbringen, weiter voller Motivation zur Integration und Betreuung der Flüchtlinge im Ort beizutragen. "Wir dachten, wenn 20 Leute kommen oder 30 dann können wir zufrieden sein, aber so viele, die ein Friedenszeichen setzen sind der Wahnsinn", heißt es vom Asylhelferkreis.

Quelle: wasserburg24.de

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