Stand 5. November

So viele COVID-19 Patienten werden derzeit in der Region auf der Intensivstation behandelt

Eine Mitarbeiterin der Pflege in Schutzausrüstung betreut einen Corona-Patienten.
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Eine Mitarbeiterin der Pflege in Schutzausrüstung betreut einen Corona-Patienten.

Landkreis - Die Bilder von überfüllten Krankenhäusern und Intensivstationen gingen um die Welt. Deutschland hat es Gott sei Dank nie so schlimm erwischt. Wie sieht es aktuell aus? Wir haben die Zahlen, wie viele COVID-19 Patienten derzeit im OVB24-Gebiet auf der Intensivstation behandelt werden.

Derzeit werden laut DIVI-Intensivregister in ganz Bayern 320 COVID-19 Patienten auf Intensivstationen behandelt, 165 davon werden invasiv beatmet (Stand 5. November 8 Uhr). Zum Vergleich: Am 30. September waren 56 Patienten (34 mit Beatmung), am 26. Oktober 121 (63 mit Beatmung) in intensivmedizinischer Behandlung. Deutschlandweit sind aktuell 2.587 Menschen mit COVID-19 in intensivmedizinischer Behandlung, 1.373  davon werden beatmet. Am 30. September waren es 350 (194 mit Beatmung), am 26. Oktober 1.315 ( 608 mit Beatmung). Wir haben die aktuellen Zahlen für die OVB24 Landkreise Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting herausgesucht:


So viele COVID-19 Patienten werde derzeit in der Region auf Intensivstationen behandelt

Die im Intensivregister angegebenen Zahlen für unsere Region sind relativ gering: Aktuell (Stand 5. November) werden in den fünf Landkreisen in unserem Verbreitungsgebiet 13 COVID-19 Patienten intensivmedizinisch behandelt, sechs davon werden invasiv beatmet.


Landkreis-Überblick :

AltöttingMühldorfBerchtesgadener LandTraunsteinRosenheim LandRosenheim Stadtgesamt
30.09.20200000000
26.10.2020002 (1 beatmet)2105
05.11.2020204 (2 beatmet)5 (4 beatmet)0213

Insgesamt stehen in den fünf Landkreisen 235 Intensivbetten zur Verfügung. Die Auslastung aktuell: Berchtesgadener Land: drei frei, 19 belegt; Landkreis Traunstein: 15 frei, 49 belegt; Landkreis Rosenheim: 21 frei, 48 belegt; Stadt Rosenheim: 17frei, 27 belegt; Landkreis Mühldorf am Inn: 15 frei, 20 belegt; Landkreis Altötting: zwei frei, 27 belegt.

Soviele COVID-19 Patienten werden derzeit auf den Intensivstationen der Region behandelt

24,7 Prozent der Intensivbetten sind in Bayern derzeit nicht belegt. Ende September waren es noch 27,3 Prozent. Der Anteil der COVID-19 Patienten an der Gesamtzahl der Intensivbetten beträgt bayernweit am 5. November 7,9 Prozent.

Die Corona-Zahlen der Region

Die Corona-Zahlen bzw. die 7-Tage-Inzidenzen in der Region sind im Vergleich zu den Vortagen wieder größtenteils gestiegen. Die Stadt Rosenheim stieg von 206,1 auf 248,6 , der Landkreis Rosenheim von 205,1 auf 246,8. Zudem gab es im Landkreis Rosenheim einen weiteren Todesfall (jetzt 207). Im Landkreis Traunstein stieg die 7-Tage-Inzidenz um über 50 Zähler von 157,3 auf 207,5. Zudem meldete das RKI für den Landkreis zwei weitere Todesfälle (jetzt 91 Tote). Der Landkreis Mühldorf ist mit einer 7-Tage-Inzidenz von 199,4 (vorher 158,8) ganz knapp an der 200er-Marke. Im Landkreis Altötting gab es einen Anstieg von 131,8 auf 136,3. Im Landkreis Berchtesgadener Land sank die Inzidenz von 252,1 auf 207,7.

Was ist das DIVI-Intensivregister?

Das DIVI-Intensivregister des Robert-Koch-Instituts erfasst täglich die freien und belegten Behandlungskapazitäten in der Intensivmedizin von etwa 1.300 Akut-Krankenhäusern in Deutschland. Im Rahmen der SARS-CoV-2-Pandemie werden zudem auch aktuelle Fallzahlen intensivmedizinisch behandelter COVID-19 PatientInnen aufgezeichnet. Das Register soll in der Pandemie, und darüber hinaus ermöglichen, Engpässe in der intensivmedizinischen Versorgung im regionalen und zeitlichen Vergleich zu erkennen. Damit soll das DIVI-Intensivregister eine Grundlage zur Reaktion und zur datengestützten Handlungssteuerung in Echtzeit schaffen. Ziel des DIVI-Intensivregisters ist, die Verfügbarkeiten von Beatmungsbetten und von erweiterten Therapiemaßnahmen bei akutem Lungenversagen in Deutschland sichtbar zu machen.

jb

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