"Ich wollte sie vergewaltigen und töten"

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Matthias A. im Gericht.

Traunstein/Töging - Am zweiten Verhandlungstag des Sextäters aus Töging waren der Vater und der Patenonkel als Zeugen geladen.

„Ich wollte sie vergewaltigen und töten.“ Das bekannte der Töginger Sextäter im Gerichtssaal in Traunstein.

Wie bei der Verhandlung am Montag ans Licht kam, hatte der 40-Jährige oft so genannte "Snap Videos" gesehen, in denen Tötungsszenen dargestellt werden.

Als Zeugen waren am zweiten Verhandlungstag der Vater und der Patenonkel des Angeklagten geladen. Der 68-jährige Vater von Matthias A. beachtete seinen Sohn nicht und erzählte von Problemen in der Erziehung. In der Schule sei der Angeklagte oft aufgefallen, habe geschwänzt und sich geprügelt. Zuhause fanden die Eltern von Matthias A. Messer. Alle Bemühungen um ihren Sohn seien gescheitert, so der 68-Jährige.

"Die Eltern hätten vorschnell aufgegeben, meinte hingegen der 72-jährige Patenonkel des Angeklagten aus München." Das berichtet der Alt-Neuöttinger Anzeiger. Matthias A. habe vor der Tat einen Umzug nach Essen geplant, wo eine Chat-Bekanntschaft zu Hause ist.

Weitere Verhandlungstermine sind am Mittwoch, 31. März, am 14. April und voraussichtlich am 20. April.

Quelle: Alt-Neuöttinger Anzeiger

Quelle: rosenheim24.de

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