Bauantrag im Gemeinderat eingereicht

Ausgebrannte Pferdestallungen: So geht es weiter in Seeon 

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Am 31. August wurden Stallungen eines Reiterhofs in Seeon ein Raub der Flammen. Nun ist eine Übergangslösung gefunden worden. 
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Seeon-Seebruck - Schock für den Inhaber eines landwirtschaftlichen Anwesens: Ende August standen Teile seines Pferdestadls in Flammen. Nun wurde eine Übergangslösung für den Wiederaufbau gefunden. 

In der Sitzung des Bauausschusses beschäftigten sich die Mitglieder am Montag, 11. November, mit dem Bauantrag von Wolfgang Heise aus Seeon. Teile von Heises Anwesen wurden am 31. August ein Raub der Flammen, als auf dem Grundstück des Reiterhofs unmittelbar zur Hofeinfahrt ein Feuer ausbrach

Über acht örtliche Feuerwehren rückten zum Einsatzort aus. Die Löscharbeiten zogen sich bis in die späte Nacht zum Sonntag, 1. September, hinein. Der Sachschaden liegt im sechsstelligen Bereich, beläuft sich auf etwa 150.000 bis 200.000 Euro. Die Kripo in Traunstein übernahm die Ermittlungen zur Brandursache. Menschen und Tiere kamen bei dem Brand nicht zu Schaden

Großeinsatz der Feuerwehr in Seeon-Seebruck

Heise beantragte bei der Gemeinde nun eine Übergangslösung für die abgebrannten Boxen und Laufställe auf seinem Grundstück in Seeon. Geplant sei die Errichtung eines Stallgebäudes mit Pferdeboxen, da sowohl Maschinenhalle als auch Pferdeställe im Sommer komplett abgebrannt seien und dadurch Stellplätze für 20 Pferde verloren gegangen sind. 

Dringendes Anliegen vor Wintereinbruch

Wegen des hereinbrechenden Winters werde baldmöglichst eine Übergangslösung benötigt. Es wurde eine Halle für Pferdestallungen gefunden, die nun am bisherigen Standort abgebaut und auf dem Grundstück Heises wieder aufgebaut werden. Der Dringlichkeit wegen stimmten die Räte dem Antrag zur Errichtung der gebrauchten Pferdeunterstellhalle mit den Maßen elf auf vierundzwanzig Meter zu. 

Bauamtsleiter Josef Heiß erklärte auf Nachfrage der Redaktion von chiemgau24.de: "Der Bauantrag von Wolfgang Heise wurde in der Sitzung ohne große Diskussion von Seiten der Gemeinderäte abgesegnet. Jeder, der einmal annähernd mit einem Brandfall zu kämpfen hatte, weiß, was da alles auf einen zukommt - auch versicherungstechnisch und alleine was die Sonderentsorgung des Brandmülls anbelangt." 

mb

Quelle: chiemgau24.de

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