Das Insolvenzverfahren läuft:

Die Schechener "Georg Weiss GmbH" ist pleite!

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Georg Weiss bei der Kommunalwahl im Jahr 2014. Wegen vermeintlichem Wahlbetrug steht der Schechener im April 2016 vor Gericht
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Schechen - Lange rankten sich die Gerüchte um eine vermeintliche Pleite der Georg Weiss GmbH in Schechen, jetzt läuft das Insolvenzverfahren. Zu welchem Schluss der Gutachter gekommen ist:

Wie berichtet, überprüfte ein Insolvenzgutachter in den vergangenen Wochen und Monaten die Bilanzen der Schechener Georg Weiss GmbH. Jetzt wurde das Ergebnis des Prüfers bekannt: Wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung wird das Insolvenzverfahren nun offiziell eröffnet.

Alle Gläubiger haben jetzt bis zum 21. April die Möglichkeit, ihre Forderungen beim zuständigen, Münchner Insolvenzverwalter anzumelden. Nach Ablauf der Widerspruchsfrist werden die Forderungen dann geprüft. Die Details zum Vorgang finden Sie hier.

Wie aus der Begründung des zuständigen Gerichts ersichtlich ist, hatte die Firma Georg Weiss GmbH mit ihrer Geschäftsführerin Birgit Weiss bereits Ende Januar einen Antrag auf Insolvenz in Rosenheim gestellt. Am 18. März waren die Untersuchungen des Gutachters dann abgeschlossen.

Neue Firma Weiß in Schechen

Beim Blick in das gemeinsame Registerportal der Länder fällt auf, dass seit Anfang Februar 2016 zwei Firmeneinträge, die dem Schechener zugeordnet werden können, existieren. Neben der bekannten und nun insolventen Georg Weiss GmbH mit Sitz in Hochstätt-Wurzach, taucht dort seit Februar auch die Weiß GmbH in Schechen auf. 

Im Unternehmensregister nachgeprüft, stellen sich dabei zwei Unterschiede zwischen den beiden Firmen heraus: In der Beschreibung der Tätigkeitsfelder der neu gegründeten "Weiß GmbH" fehlen Demontage- und Abbrucharbeiten, als Geschäftsführerin ist dort Maria Weiß, die Mutter von Georg Weiß, eingetragen.

Georg Weiss selbst wollte sich auf Nachfrage von rosenheim24.de  bereits im vergangenen Monat nicht zu den Untersuchungen in Sachen Insolvenz äußern.

Verhandlung wegen Wahlbetrug im April

Bereits im April steht dann der nächste Termin für den Wurzacher Unternehmer an:  Seine vermeintlichen Verstrickungen in einen Fall von Wahlbetrug soll vor dem Amtsgericht in Rosenheim verhandelt werden.

Quelle: rosenheim24.de

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