Fahrer übersteht schweren Bahnunfall

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Hochstätt - Weil er offenbar das Warnlicht am Bahnübergang nicht gesehen hatte, wurde ein Autofahrer von einem Zug erfasst. Nun gibt es gute Nachrichten aus dem Krankenhaus:

UPDATE: 19. Oktober

Wie die Redaktion von rosenheim24 nun erfahren hat, hat der Autofahrer glücklicherweise den Unfall überstanden. Zwar müsse er noch einige Tage im Krankenhaus bleiben, er befindet sich jedoch nicht mehr auf der Intensivstation.

Erstmeldung vom 17. Oktober

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Polizeimeldung

Zu einem schweren Unfall kam es am Mittwochvormittag, 17. Oktober, gegen 11.15 Uhr, an einem unbeschrankten Bahnübergang in einem Gewerbegebiet bei Hochstätt. Ein Autofahrer übersah das blinkende Warnlicht und fuhr aus Richtung Schechen kommend auf die Gleise. Dort wurde er von einem mit 37 Passagieren besetzten Schienenbus der Süd-Ostbayern Bahn erfasst und in einen Graben neben den Gleisen geschleudert. Der Zugführer leitete umgehend eine Notbremsung ein.

Der Mann wurde beim Zusammenprall schwer verletzt. Er konnte sich aber noch selbst aus dem schrottreifen Auto befreien, blieb dann aber am Boden liegen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Insassen im defekten Schienenbus blieben unverletzt und wurden durch die Feuerwehr befreit. Sie konnten ihre Fahrt nach Rosenheim in einem georderten Bus fortsetzen.

Die Polizei geht von Unachtsamtkeit des Autofahrers als Unfallursache aus. Die Sicherungen am lediglich mit Warnlicht gekennzeichneten Bahnübergang waren alle intakt. Gegen den Fahrer wird daher wegen gefährlichen Eingriffs in den Eisenbahnverkehr ermittelt.

Die Bahnstrecke zwischen Rosenheim und Mühldorf war durch den Unfall zunächst gesperrt. Ein Zug musste komplett entfallen. Auch die Regionalbahnen, die zwischen Rosenheim und Landshut über Waldkraiburg, Mühldorf und Neumarkt-St Veit verkehren, waren vom Unfall betroffen: Mehrere Züge starteten mit Verspätung.

Quelle: rosenheim24.de

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