Bundespolizei verhaftet gesuchten Moldauer bei Kiefersfelden

Strafe gezahlt – Einreise trotzdem verweigert

Kiefersfelden/A93 – Die Bundespolizei hat am Montag bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn einen gesuchten Mann festgenommen. Gegen den Moldauer lag ein Haftbefehl vor. Er konnte zwar die geforderte Geldstrafe zahlen, dennoch wurde ihm die Einreise verweigert.

Am Abend stoppten Bundespolizisten auf der A93 bei Kiefersfelden einen Pkw mit italienischen Kennzeichen. Bei der Kontrolle eines Insassen schlug der Fahndungscomputer Alarm. Wegen Diebstahls war der Mann bereits im Sommer 2016 zu einer Geldstrafe von über 400 Euro inklusive Verfahrenskosten verurteilt worden. Diese Summe blieb der moldauische Staatsangehörige jedoch bislang schuldig. Ersatzweise sah das Amtsgericht Marbach am Neckar (Baden-Württemberg) eine 60-tägige Haft vor. Den Gang ins Gefängnis konnte der verurteilte Dieb verhindern, da er den geforderten Betrag direkt vor Ort begleichen konnte.

Seine Reise durfte der Moldauer trotzdem nicht fortsetzten. Genau wie ein anderer Mitfahrer des Autos hatte er sich bei der Kontrolle der Bundespolizei mit einem moldauischen Reisepass ausgewiesen. Da die Männer beabsichtigten in Deutschland zu arbeiten, hätten sie dafür jeweils eine spezielle Aufenthaltsgenehmigung zur Arbeitsaufnahme benötigt. Da keiner von beiden diese Papiere vorlegen konnte, wurde ihnen die Einreise verweigert und sie mussten das Land wieder verlassen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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