Zoll prüft Baubranche gegen Schwarzarbeit

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Rosenheim - Der Rosenheimer Zoll führte in den letzten Tagen Prüfungen in der Baubranche durch.  Die Schwerpunkte lagen hierbei auf Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung.

Im gesamten südostbayerischen Raum überprüften mehr als 50 Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit über 270 Unternehmen und führten 650 Personenbefragungen durch.
Nach ersten vorliegenden Erkenntnissen lagen bei 37 Arbeitnehmern und 21 Arbeitgebern Anhaltspunkte für Gesetzesverstöße vor. Die Palette reichte von Scheinselbständigkeit bis hin zu Meldepflichtverletzungen, Arbeiten ohne Arbeitsgenehmigung sowie Verletzung der Ausweismitführpflicht. Mehrere Verdachtsfälle werden derzeit noch näher geprüft. Sollten auch hier Verstöße festgestellt werden, kommt es zu weiteren straf- bzw. bußgeldrechtlichen Maßnahmen.

Die von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung besonders betroffenen Branchen bleiben weiterhin im Fokus des Zolls. Solche verdachtslosen Schwerpunktprüfungen sind Präventivmaßnahmen, die einen hohen Prüfungsdruck auf gesetzesuntreue Unternehmen und Arbeitnehmer ausüben.

Pressemeldung Hauptzollamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Zoll

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