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Vorfall im September nahe Wasserburger Asylunterkunft

Rosenheimerin vergewaltigt? Gericht spricht 20-Jährigen frei

Ein Bewohner dieser Gemeinschaftsunterkunft in der Wasserburger Burgau soll eine 31-Jährige vergewaltigt haben.
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Ein Bewohner dieser Gemeinschaftsunterkunft in der Wasserburger Burgau soll eine 31-Jährige vergewaltigt haben.

Rosenheim/Wasserburg - Im September vergangenen Jahres wurde ein 20-jähriger Asylbewerber verhaftet. Er soll eine Frau in Wasserburg vergewaltigt haben. Nun sprach ihn das Jugendschöffengericht in Rosenheim frei.

Zwei völlig unterschiedliche Tathergänge schilderten der 20-Jährige aus Sierra Leone und das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer, eine 31-jährige Rosenheimerin. Die beiden hätten in der Asylunterkunft in der Anton-Woger-Straße in Wasserburg am vermeintlichen Tatabend zusammen Alkohol getrunken und "gekuschelt", berichtet das OVB. Soweit stimmten die Aussagen der beiden überein. 

Dann, berichtet die Frau, sei es ihr zuviel geworden, sie habe deshalb die Unterkunft verlassen, sich draußen - von einem Schwindelgefühl übermannt - auf den Boden gesetzt. Der Angeklagte sei ihr gefolgt, aufdringlich geworden und habe sich schließlich - trotz Widerspruchs und Zurückweisung ihrerseits - an ihr vergangen

Kannten sie sich schon Wochen vor der Tat?

Der Angeklagte hingegen äußerte, er habe die 31-Jährige schon Wochen vor der Tat kennengelernt, sie als seine Freundin gesehen. Mehrmals sei es zu einvernehmlichem Geschlechtsverkehr gekommen - auch am vermeintlichen Tattag, so das OVB. An besagtem Abend habe sie schließlich eine Nachricht seiner Freundin auf dem Handy entdeckt und sei wütend davongestürmt.

Die Frau, die sich zu dem Zeitpunkt wegen einer Suchtproblematik, Depressionen und Borderline-Syndrom in Therapie befand, habe sich nach der vermeintlichen Vergewaltigung in eine nahegelegene Pizzeria begeben. Sie habe dort erst nach einer Weile von der angeblichen Tat berichtet, eine Angestellte verständigte die Polizei.

Vor Gericht verstrickte sich die Frau in Widersprüche, ihre Aussage wich von der ab, die sie bei der Polizei gemacht habe. Am Ende entschied das Jugendschöffengericht auf Freispruch. Der Haftbefehl gegen den Angeklagten wurde aufgehoben, bestätigt Stefan Tillmann, Pressesprecher des Amtsgerichts Rosenheim, auf Anfrage von wasserburg24.de.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-online.de oder in Ihrer gedruckten OVB-Heimatzeitung.

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