Tödlicher Unfall auf der Miesbacherstraße in Rosenheim

Fortsetzung des Prozesses noch nicht absehbar

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Rosenheim - Bei einem schweren Unfall in der Miesbacher Straße  im November 2016 starben zwei junge Frauen im Alter von 21 und 15 Jahren. Zwei Männer wurden wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Im Oktober 2017 begann dann der Prozess gegen einen der beiden jungen Männer. Dieser wurde aber auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

Über ein Jahr ist es nun her, dass dass zwei junge Samerbergerinnen unvermittelt aus dem Leben gerissen wurden. Bei einem schrecklichen Verkehrsunfall auf der Miesbacher Straße zwischen Panorama-Kreuzung und Schwaiger Kreisel in Rosenheim stieß das Fahrzeug, das mit drei jungen Frauen besetzt war, mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen. Zwei der drei Insassen starben an den Folgen des Unfalls.

Prozess wurde unterbrochen

Im Oktober 2017 begann schließlich der Prozess gegen einen der beiden Männer vor dem Amtsgericht in Rosenheim, die laut Staatsanwaltschaft für die Tragödie verantwortlich seien. Der Fahrer des Wagens, der mit dem Auto der drei Mädchen zusammengestoßen war, war zu dem Zeitpunkt krankheitsbedingt verhandlungsunfähig weshalb sich das Amtsgericht entschlossen habe, das Verfahren aufzuteilen.

Der Prozess wurde jedoch unterbrochen, und auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, da Richter, Staatsanwaltschaft und Nebenklage der Meinung waren, dass auch der Hauptangeklagte als Zeuge gehört werden muss.

Weiterhin unklar wann die Verhandlung weiter geht

Auf Nachfrage unserer Redaktion, ob schon absehbar sei, wann der Prozess weiter geführt werden kann, teilte uns Stefan Tillmann, Richter und Pressesprecher des Rosenheimer Amtsgerichtes mit, dass es noch keine festen Termine für die Fortsetzung der Verhandlung gebe. Die Verfahrensbeteiligten sowie die Medien würden zu gegebener Zeit informiert werden.

Quelle: rosenheim24.de

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