Täter in Rosenheim mit auffälligen "Kennzeichen"

Sex-Überfall auf 17-Jährige an der Loretowiese

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Die Tat ereignete sich vermutlich irgendwo innerhalb des markierten Bereiches an der Loretowiese.
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Rosenheim - Am Montag, 6. November, verständigte eine 17-jährige Landkreisbürgerin die Polizei und teilte mit, Opfer eines Sexualdelikts nahe der Loretowiese geworden zu sein.

Laut Aussage der jungen Frau, sei sie gegen 17.55 Uhr auf dem Gehweg an der Grünanlage der Loretowiese plötzlich von einem Mann von hinten angegriffen und in ein Gebüsch gezogen worden. In diesem Gebüsch habe der Unbekannte sie sexuell belästigt. Nur durch erhebliche Gegenwehr konnte die Angegriffene flüchten. Der bislang unbekannte Mann soll dann in Richtung Ebersberger Straße stadtauswärts weggegangen sein. Das teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd soeben mit.

Die Beschreibung des Täters:

Etwa 50 Jahre alt. Etwa 180 cm groß. Er hatte eine stämmig/mollige Figur. Er hat einen dunkelbraunen Vollbart, ein eingefallenes Gesicht und glatte bis zum Ohr reichende Haare (eine Art Topfschnitt ohne Scheitel). 

Markant waren eine waagrechte Narbe unterhalb dem rechten Auge und eine auffällige Tätowierung rechtsseitig am Hals. Das Tattoo wird ähnlich einer Kette beschrieben; mit offenen Gliedern. Die Glieder wiederholen sich vom Unterkiefer bis zum Ende des Halses und waren dick bzw. schwarz ausgemalt. Weiter auffällig war sein teilamputierter Ringfinger an der linken Hand. Der Mann war komplett schwarz gekleidet. Mit einem schwarzen Stoffgürtel oberhalb der Jacke und einer roten Bauchtasche.

Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Rosenheim übernahm die Ermittlungen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 08031/200-0 zu melden.

Die Grünanlage zwischen Loretowiese und Kaiserstraße:

Die Grünanlage nahe der Loretowiese

Diesbezüglich hat die Polizei folgende Fragen:

  • Wer hat den Mann oder die junge Frau vor, während oder nach der Tat gesehen? 
  • Wer kennt einen Mann, auf den die markante Beschreibung passt?

Auf Nachfrage von rosenheim24.de wollte Polizeisprecher Thomas Schelshorn den Tatort am Dienstagvormittag nicht näher konkretisieren und nannte dafür ermittlungstaktische Gründe.

Mehrere Vergewaltigungen in der Region

In der Region hatten zuletzt immer wieder schlimme Fälle für Aufsehen gesorgt. Am 23. Juli war eine 21-jährige Frau nachts auf dem Nachhauseweg am Mangfalldamm in Rosenheim vergewaltigt worden. Es folgte eine umfangreiche DNA-Reihenuntersuchung. Auch am Simssee gab es im September eine brutale Vergewaltigung. Der mutmaßliche Täter wurde nach kurzer Fahndung aber noch in Tatortnähe festgenommen.

Auch der sog. "Inndamm-Vergewaltiger", der im November 2015 über eine 29-Jährige in Rosenheim herfiel, ist nach umfangreichen Ermittlungen der Polizei inzwischen festgenommen worden.

Polizeipräsidium Oberbayern Süd/mw

Quelle: rosenheim24.de

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