Bayerisches Landesamt für Statistik

Oberbayern hat die meisten Rindviecher

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Rosenheim - Das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung hat bekannt gegeben, dass in Oberbayern nahezu ein Drittel der bayerischen Rinder zuhause sind:

Das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung hat zum Stichtag 3. Mai rund 3,2 Millionen Rinder in 50 914 Haltungen ermittelt. Nahezu ein Drittel aller bayerischen Rinder wurde dabei in Oberbayern erfasst. Auf Kreisebene betrachtet weisen die Landkreise Unterallgäu, Rosenheim und Ostallgäu die höchsten Rinderbestände in Bayern auf. Im Durchschnitt verfügt ein Rinderhalter mit Sitz im Unterallgäu über 77 Rinder.

Zum Stichtag 3. Mai weist das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach Auswertung des Verwaltungsverfahrens „Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HIT)“ einen Bestand von rund 3,2 Millionen Rindern in 50 914 Rinderhaltungen nach. Die Anzahl der Milchkühe betrug rund 1,2 Millionen Tiere. Knapp ein Drittel des bayerischen Rinderbestandes entfällt auf Oberbayern (956 225 Rinder oder 29,6 Prozent). Danach folgen Schwaben (684 222 Rinder oder 21,2 Prozent) und Niederbayern (481 711 Rinder oder 14,9 Prozent). Am wenigsten Rinder werden in Unterfranken gehalten (123 648 Tiere oder 3,8 Prozent).

Auf Kreisebene wurden die meisten bayerischen Rinder im Landkreis Unterallgäu ermittelt. Hier hielten zum Stichtag 1 847 Rinderhalter 142 418 Rinder. Dies entspricht rund 21 Prozent aller Rinder im Regierungsbezirk Schwaben. Weitere 20 Prozent der Rinder Schwabens entfielen auf den Landkreis Ostallgäu. In 2 139 Haltungen wurde dort ein Bestand von 134 190 Rindern nachgewiesen, wobei mehr als die Hälfte der Tiere Milchkühe (68 046 Tiere) sind. Im Regierungsbezirk Oberbayern weist der Landkreis Rosenheim mit einem Anteil von 14,3 Prozent am Rinderbestand die meisten Rinder auf. Hier wurden 136 771 Rinder bei 2 187 Rinderhaltern erfasst.

In Bayern lag die durchschnittliche Rinderzahl je Haltung zum Stichtag bei 63 Rindern. Die rinderreichen Landkreise Rosenheim und Ostallgäu liegen dabei mit 63 Rindern je Halter im bayerischen Durchschnitt, während Rinderhalter mit Betriebssitz im Unterallgäu durchschnittlich über 77 Rinder verfügen. Der durchschnittliche bayerische Milchviehhalter hielt zum 3. Mai 34 Milchkühe. Ein Milchkuhhalter im Unterallgäu besitzt im Schnitt 45 Milchkühe, im Ostallgäu sind es 38 Tiere. Ebenfalls über dem bayerischen Durchschnitt liegt der Landkreis Rosenheim mit 36 Milchkühen je Halter.

Pressemeldung Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser