Rollende "Bombe" produziert "Nebelwand"

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Rosenheim - Eine stark stinkende "Nebelwand" erregte die Aufmerksamkeit der Polizei. Gut, dass diese das Fahrzeug sofort stoppte, denn es handelte sich regelrecht um eine rollende "Bombe":

Am Dienstagnachmittag, 30. Oktober, fiel Beamten der Schwerlastgruppe der Verkehrspolizei Rosenheim auf der Miesbacher Straße eine stark stinkende Nebelwand auf, die sich über 20 Fahrzeuge hinweg erstreckte. Schnell konnte der verursachende Kleintransporter mit Ausfuhrkennzeichen lokalisiert und auf dem Parkplatz an der Heilig-Blut-Kirche aus dem Verkehr gezogen werden.

Bereits das Betätigen der Handbremse des rauchenden Fahrzeuges war ohne jede Wirkung. Der Innenraum des Fahrzeuges war voller gebrauchter Reifen, die in der Bundesrepublik Deutschland wegen fehlender Profiltiefe (vier Millimeter) nicht mehr verwendet werden dürfen.

Kleintransporter mit ellenlanger Mängellliste

Gar kein Profil hatten allerdings die montierten Reifen an der ersten Achse des Kleintransporters. Der 31-jährige rumänische Autohändler gab an, diese Ladung in seinen Heimatort verbringen zu wollen. Da der technische Zustand des Fahrzeuges in einem katastrophalen Zustand war, wurde die Weiterfahrt sofort unterbunden. Eine technische Untersuchung beim TÜV brachte eine Vielzahl von Mängel ans Tageslicht wie eine wirkungslose Feststellbremse, eine ausgeschlagene Achse, ein völlig durchgerosteter Rahmen, tropfender undichter Motor, defekte Beleuchtung und vieles mehr.

Erst nach Hinterlegung einer hohen Sicherheitsleistung und Aufladen seines Kfz auf ein geeignetes Fahrzeug, konnte der Autohändler seinen Transport nach Süd-Ost Europa fortsetzen.

Pressemeldung VPI Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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