+++ Eilmeldung +++

Große Trauer

Modeschöpferin Laura Biagiotti gestorben

Modeschöpferin Laura Biagiotti gestorben

Norovirus in RoMed Klinikum ausgebrochen

  • schließen
  • Weitere
    schließen
  • schließen

Rosenheim - Im Rosenheimer Klinikum ist ein Norovirus festgestellt worden. Eine Station ist bereits seit Dienstag teilweise gesperrt, wie jetzt bekannt wurde.

Am Freitag hat die Redaktion von rosenheim24 den Hinweis erhalten, dass im RoMed Klinikum Rosenheim ein Norovirus aufgetreten ist. Noroviren sind bekannt dafür, dass die eine Gastroenteritis (Magen-Darm-Entzündung) auslösen können. Der Fall wurde bekannt, weil bei einem Krankenbesuch der Zugang zu einer Station nicht mehr möglich war.

Auf Anfrage bestätigten die RoMed Kliniken den Sachverhalt und teilten in einer Stellungnahme mit: "Im RoMed Klinikum Rosenheim ist seit Dienstag, 2. April 2014 eine Station teilweise wegen Ausbruch des Norovirus während der Akutphase für die Neuaufnahme von Patienten gesperrt." Der Patient, bei dem das Virus aufgetreten ist, konnte inzwischen entlassen werden. Allerdings gibt es vier weitere Verdachtsfälle, bei denen Ergebnisse im Laufe des Freitags erwartet werden. Betroffene Mitarbeiter wurden laut RoMed Kliniken vom Dienst freigestellt.

Wie gefährlich ist ein Norovirus?

Zur Gefährdungslage teilten die Kliniken mit: "Die Ansteckungsfähigkeit des widerstandsfähigen Norovirus ist sehr hoch. In der Regel verläuft die Erkrankung harmlos und kann in ein bis zwei Tagen überstanden sein. Der Virus tritt nicht nur in Krankenhäusern auf, sondern kann auch in Bereichen wie Kindergärten, Altenheimen oder Kreuzfahrtschiffen vorkommen (besonders bei Menschenansammlungen)."

Der Ausbruch von Noroviren sei im Frühjahr und Herbst nicht ungewöhnlich. In einer Klinik seien die Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung der Viren Routine. Zu den Maßnahmen gehören laut RoMed Kliniken gezielte Desinfektionsmaßnahmen gegen den Norovirus mit einem anderen Desinfektionsmittel. Betroffene Patienten und Zimmer werden mit Schutzmaßnahmen wie Schutzkittel, Mundschutz und Einmalhandschuhen versorgt. Betroffene Patienten werden im Einzelzimmer untergebracht, die Besucher nur mit Schutzkleidung betreten dürfen.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser