Stadt Rosenheim erinnert vor Übergangsfrist

Rauchwarnmelder auch in Bestandsgebäuden nötig

Rosenheim - Seit der Änderung der Bayerischen Bauordnung zum 1. Januar 2013 müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder ausgestattet werden.

Von der neuen Vorschrift waren zunächst nur Neubauten betroffen, für bestehende Wohnungen wurde eine Übergangsfrist eingeräumt. Diese endet nun zum Jahreswechsel. Ab dem 01. Januar 2018 müssen die Rauchwarnmelder in allen Wohnungen nachgerüstet sein.

Dabei dürfen nur Rauchwarnmelder verwendet werden, die der DIN EN 14 604 entsprechen und eine CE-Kennzeichnung besitzen. Bei Bedarf können die Geräte auch mit Lichtsignalen und Rüttelkissen verbunden werden.

Eigentümer und Mieter in der Verantwortung

Für den Einbau der Geräte ist der Eigentümer verantwortlich. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, also z.B. den Mietern. In der Regel aber übernehmen auch diese Verpflichtung die Eigentümer oder die Hausverwaltungen; hier empfiehlt es sich, entsprechende Vereinbarungen zu schließen und zu dokumentieren.

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr hat auf seiner Homepage unter www.stmi.bayern.de weitere Informationen zur Rauchwarnmelderpflicht veröffentlicht. Auch auf den Internetseiten des Landesfeuerwehrverbandes Bayern (LFV Bayern) sind dazu Informationen abrufbar.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / Martin Gerten

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