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Frau hatte bereits ihr Kind verloren

Bluttat in Rosenheim: 29-Jährige tot

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Rosenheim - Nach der Bluttat vom 20. Juli ist die 29-Jährige, die bereits ihr ungeborenes Kind verloren hatte, ihren Verletzungen erlegen. Sie verstarb am Sonntag in München.

Nach den gewalttätigen Angriffen auf einen 28-jährigen Mann und eine 29-jährige Frau am späten Abend des 20. Juli 2015, arbeiten Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei weiterhin intensiv an der Klärung des Falles. Leider konnten die behandelnden Ärzte das Leben der 29-Jährigen nicht retten, sie verstarb am Sonntag, 26. Juli, in einer Münchner Klinik an ihren massiven Verletzungen.

Hier kreiste der Hubschrauber

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Nachdem am späten Abend des 20. Juli bei der Einsatzzentrale der Polizei in Rosenheim mehrere Notrufe eingegangen waren, hatte die Polizei einen durch mehrere Messerstiche schwerverletzten 28-Jährigen und kurz darauf eine lebensgefährlich verletzte 29-Jährige gefunden. Sie hatte bei der Tat ihr Ungeborenes verloren. Im Rahmen einer Großfahndung war noch am Abend der Ehemann der 29-Jährigen festgenommen und tags darauf wegen psychischer Auffälligkeiten per richterlichem Beschluss in einer Fachklinik untergebracht worden.

Die Frau befand sich seitdem in einer Münchner Klinik in Behandlung. Doch leider konnten die Ärzte ihr Leben letztlich nicht retten, sie verstarb am gestrigen Sonntag, 26.07.2015, an den Folgen der erlittenen, massiven Verletzungen. Das zweite Opfer, ein 28 Jahre alter Mann, der von dem Festgenommenen auf offener Straße angegriffen und niedergestochen worden war, wird nach wie vor in einer Klinik behandelt, ist derzeit aber noch nicht vernehmungsfähig.

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei arbeiten weiterhin intensiv an der Klärung des Falles. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Untersuchungen zu den Tatabläufen in der Wohnung der getöteten Frau. Hier gilt es für die Ermittler zu klären, wer der 29-Jährigen ihre Verletzungen zufügte. Hier kommt vor allem den kriminaltechnischen Untersuchungen beim Bayerischen Landeskriminalamt und dem Rechtsmedizinischen Institut in München eine große Bedeutung zu.

Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

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